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Brand
240 Strohballen in Flammen
Mehr als 100 Feuerwehrleute, 15 Kräfte des Technischen Hilfswerks sowie Polizei und Rettungsdienst waren in der Neujahrsnacht in Merkershausen im Einsatz. Dort gingen 240 Strohballen in Flammen auf.
Mehr als 100 Feuerwehrleute, 15 Kräfte des Technischen Hilfswerks sowie Polizei und Rettungsdienst waren in der Neujahrsnacht in Merkershausen im Einsatz. Dort gingen 240 Strohballen in Flammen auf. // Hanns Friedrich
Die Löscharbeiten dauerten bis in die  Morgenstunden.
Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden. // Hanns Friedrich
240 Strohballen standen in der Neujahrsnacht  in Flammen
240 Strohballen standen in der Neujahrsnacht in Flammen // Hanns Friedrich
Merkershausen – Am Neujahrsmorgen ist in Merkershausen ein Feuer ausgebrochen. Für die Löscharbeiten hat die Feuerwehr mit einem Spezialzusatz löschen müssen.

Kurz nach 1 Uhr heulten am Neujahrsmorgen die Sirenen in Merkershausen und den umliegenden Ortschaften. Das Feuer war bereits von weitem sichtbar. Vor Ort zeigte sich, dass an einem Aussiedlerhof 240 Strohballen in Brand geraten waren. Der Schaden wird auf rund 20.000 Euro beziffert.

Weitere Wehren angefordert

Nach einem ersten Alarm erhöhte die Integrierte Leitstelle Schweinfurt die Meldestufe und forderte damit weitere Wehren aus Sulzfeld, Großeibstadt, Althausen, Bad Königshofen, Großbardorf und auch das Technische Hilfswerk (THW) aus Mellrichstadt an.

Das Feuer hatte mittlerweile auf alle Strohballen übergegriffen. Die Einsatzkräfte konnten verhindern, dass die Flammen auf ein direkt angrenzendes Gebäude übergriffen. Die Feuerwehr Bad Königshofen nutzte die Drehleiter unter anderem zum Ausleuchten der Brandstelle.

Spezialzusatz zum Löschen

Wie Bad Königshofens Kommandant Jochen Krug erläuterte, wurde mit einem Spezialzusatz das Feuer gelöscht. Dieses Mittel dringt in die Strohballen ein. „Vergleichbar mit einer Art Spülmittel“, fügte ein Feuerwehrmann an. Das Technische Hilfswerk aus Mellrichstadt rückte mit entsprechenden Geräten an, um den brennenden und noch glimmenden Strohballenberg auseinander zu ziehen.

Noch einmal Kräfte angefordert

Die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden des Neujahrstags an. Dabei wurden noch einmal zusätzliche Kräfte aus weiteren Ortschaften dazu gezogen.

Alarmiert waren neben den Wehren die Führungskräfte wie Kreisbrandrat Stefan Schmöger, die Kreisbrandmeister André Knies, Thomas Ganz, Christoph Wohlfahrt sowie Kreisbrandinspektor Michael Weber und die Atemschutzstrecke in Salz. Hinzu kam der Fachberater des THW mit 15 Einsatzkräften.

Polizei ermittelt

Vor Ort waren Beamte der Polizeistation Bad Königshofen, der Polizeiinspektion Bad Neustadt sowie das BRK Rhön-Grabfeld mit einem Rettungswagen und dem Einsatzleiter Rettungsdienst. Sie konnten allerdings wieder abrücken: Verletzt wurde durch den Brand niemand.

Die Polizeibeamten nahmen noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache auf. Ob es ein Feuerwerkskörper war, der zum Brand führte, ist noch ungeklärt. Die Ermittlungen dauern an.

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