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Bundeswehr und Wintersport
Soldaten aus Hammelburg mischen bei Olympia mit
Die Arbeit beginnt schon früh und geht fast durchgängig bis in die späten Abendstunden, da die Athletinnen und Athleten, Ärzte und das gesamte Team zu verschiedenen Zeiten arbei-tet.
Die Arbeit beginnt schon früh und geht fast durchgängig bis in die späten Abendstunden, da die Athletinnen und Athleten, Ärzte und das gesamte Team zu verschiedenen Zeiten arbei-tet. // DSV
Die drei Soldaten teilen sich die Arbeiten ein, jeder hat seinen Verantwortungsbereich, durch die lange gemeinsame Arbeit sind sie ein eingespieltes Team.
Die drei Soldaten teilen sich die Arbeiten ein, jeder hat seinen Verantwortungsbereich, durch die lange gemeinsame Arbeit sind sie ein eingespieltes Team. // DSV
Signet des Fränkischen Tags von Simon Hofmann
Hammelburg/Mailand/Cortina – Bei den Spielen von Mailand/Cortina unterstützen nicht nur Sportsoldaten die deutschen Athleten auf ihrem Weg zu Medaillen. Im Hintergrund leisten Soldaten einen wichtigen Beitrag.
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Drei Soldaten aus dem unterfränkischen Hammelburg sind seit Anfang Februar für drei Wochen vor Ort in Val di Fiemme in Italien, einem der Hauptaustragungsorte der Olympischen Spiele von Mailand/Cortina, im Einsatz. Stabsunteroffizier Lukas sowie die Oberstabsgefreiten Waldemar und Stefan gehören zum Küchenteam des deutschen Olympiateams und sorgen gemeinsam mit dem erfahrenen Olympia-Koch Heiko Götz für die Verpflegung der deutschen Delegation. 

Bereits im Vorfeld koordinierte Götz die Organisation und Planung der Verpflegung. Vor Ort übernehmen die Soldaten sämtliche unterstützenden Tätigkeiten in der Küche und stellen sicher, dass Athleten, Trainer, Techniker sowie medizinisches Personal rund um die Uhr versorgt werden. „Der Rhythmus ist gestaffelt – früh starten die Techniker, danach Trainer und je nach Wettkampfzeit die Athleten. Wir stellen sicher, dass alle genau das bekommen, was sie brauchen“, beschreibt Stabsunteroffizier Lukas den Alltag.

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Vertrauensvolle Zusammenarbeit über Jahre gewachsen

Die Tage sind lang und intensiv, beginnen früh am Morgen und enden oft erst am späten Abend. Dennoch ist die Motivation hoch. Die Soldaten bringen bereits Erfahrung aus vorherigen Einsätzen bei internationalen Wintersportveranstaltungen mit, unter anderem im Biathlon und Langlauf. Dadurch hat sich über Jahre eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Deutschen Skiverband (DSV) entwickelt.

Die Soldaten bringen bereits Erfahrung aus vorherigen Einsätzen bei internationalen Win-tersportveranstaltungen mit, unter anderem im Biathlon und Langlauf.
Die Soldaten bringen bereits Erfahrung aus vorherigen Einsätzen bei internationalen Win-tersportveranstaltungen mit, unter anderem im Biathlon und Langlauf. // DSV

Goldmedaille für die Bundeswehrsoldaten

Auch seitens des DSV wird die Unterstützung der Bundeswehr besonders geschätzt. „Wir sind wirklich extrem dankbar für die Unterstützung durch die Soldaten aus Hammelburg. Die Schlagzahl, die die drei Kollegen hier in Predazzo über drei Wochen in der Küche leisten, ist alles andere als selbstverständlich. 70 Personen quasi rund um die Uhr auf so hohem Niveau zu versorgen, ist definitiv eine absolute Spitzenleistung, die eine olympische Goldmedaille verdient hätte. Entsprechend groß ist die Wertschätzung für das Köche-Team hinter unserem Team“, betont Stefan Schwarzbach, Vorstandsmitglied des Deutschen Skiverbandes.

Die Athletinnen und Athleten wissen die Arbeit der Hammelburger zu schätzen, hier mit den Langläufern Katharina Hennig Dotzler und Jan Stölben (2. Von links), beide sind auch Soldaten, sie sind als Sportsoldaten Teilnehmer an den Wettkämpfen.
Die Athletinnen und Athleten wissen die Arbeit der Hammelburger zu schätzen, hier mit den Langläufern Katharina Hennig Dotzler und Jan Stölben (2. Von links), beide sind auch Soldaten, sie sind als Sportsoldaten Teilnehmer an den Wettkämpfen. // DSV

Bodenständige Athleten beeindrucken

Neben ihrer verantwortungsvollen Aufgabe bleibt den Soldaten auch Zeit, die besondere Atmosphäre der Olympischen Spiele zu erleben und einzelne Wettkämpfe zu verfolgen. Besonders beeindruckt zeigt sich Stabsunteroffizier Lukas von der Bodenständigkeit und Wertschätzung der Athletinnen und Athleten.

Aus Hammelburg zu Olympia. Lukas (links), Waldemar (Mitte) und Stefan (rechts).
Aus Hammelburg zu Olympia. Lukas (links), Waldemar (Mitte) und Stefan (rechts). // DSV

Hinweis: Der Artikel wurde verfasst von Hauptmann Simon Hofmann, Presseoffizier der Infanterieschule Hammelburg. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes werden lediglich die Vornamen der teilnehmenden Soldaten genannt. 

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