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Absolute Herzensangelegenheit
"Ab geht die Lutzi": Welche Highlights in Erinnerung bleiben
"Ab geht die Lutzi": Welche Highlights in Erinnerung bleiben
"Ab geht die Lutzi": Welche Highlights in Erinnerung bleiben // Silvia Gralla, Archivfoto
Signet des Fränkischen Tags von Julian Bandorf
Rottershausen – Das Musikfestival „Ab geht die Lutzi“ (26. bis 28. Juni) ist vor allem für die Helfer im Hintergrund eine absolute Herzensangelegenheit. An welche Highlights erinnern sie sich besonders gerne?

Das „Ab geht die Lutzi“-Festival in Rottershausen (Lkr. Bad Kissingen) ist inzwischen eine feste Größe im Veranstaltungskalender aller unterfränkischen Festival-Fans. Seit der Erstaustragung im Jahr 2009 haben sich dem Veranstalter-Team viele schöne Erinnerungen eingebrannt, auf die die Männer und Frauen heute freudig und auch etwas emotional zurückblicken. Mitveranstalter Christian Stahl blickt auf die Highlights des „Lutzi“-Teams zurück.

1. Immer, wenn die „Lutzi“ selbst auf der Bühne steht

Das inoffizielle Maskottchen „Lutzi“ ist ein absoluter Fan-Liebling auf dem Festival. Sie wird von der 76 Jahre alten Margarete Müller aus dem Dorf verkörpert und wird gerne von den Bands auf die Bühne geholt, damit sie kurz dem Publikum „Hallo“ sagen kann.

„Jeder im Dorf kennt Lutzi und sie dann oben auf der Bühne mit den Bands zu sehen, ist einfach toll. Sie repräsentiert unseren Ort Rottershausen auf dem Festival. Sie macht auch zum Beispiel Kaffee und Kuchen oder ist mit einem eigenen Team bei der Schnitzeljagd dabei. Auch schon wirklich seit vielen Jahren“, erklärt Christian Stahl.

Das inoffizielle Maskottchen „Lutzi“, Margarete Müller
Das inoffizielle Maskottchen „Lutzi“, Margarete Müller // Fabian Gebert, Archivfoto

2. Wenn jedes Jahr die ersten Besucher auf den Camping-Platz strömen

Wenn sich jedes Jahr der Camping-Platz mit den ersten Menschen füllt, wissen Christian Stahl und sein Team, dass es jetzt endlich losgeht. „Die zwei Wochen Vorbereitung mit Höhen und Tiefen sind vorbei und jetzt kann voll ins Programm gestartet werden. Der Moment ist für uns immer der richtige Startschuss. Viele aus unserem Team kennen die Besucherinnen und Besucher, die seit Jahren bereits Stammgäste sind. Gerade die Helfer am Parkplatz treffen da jedes Jahr auf alte Bekannte und es wird sich herzlich begrüßt. Sowas ist immer schön zu sehen.“

Der Camping-Platz
Der Camping-Platz // Steffen Krapf, Archivfoto

3. Immer, wenn die Donots auf der „Lutzi“ spielen

„Die Donots sind für viele aus unserem Team ein absoluter Lieblings-Act, auch einfach eine super sympathische Band. Das „Lutzi“ und die Donots passen auch einfach in allen Bereichen gut zusammen“, erklärt Christian Stahl. Die Band aus Nordrhein-Westfalen wird dieses Jahr nach 2016 und 2019 zum dritten Mal in Rottershausen auftreten.

„Wir waren natürlich schon früher Fans und das war eine richtig große Nummer für das „Lutzi“, als wir sie 2016 dann zum ersten Mal bekommen haben. Das Festival war damals ja noch deutlich kleiner und selbst heute sind die Donots für uns noch ein richtig großer Act. Und es freut mich, dass sie auch immer wiedergekommen sind. Das heißt ja schon was“, so Stahl.

4. 2025 zum ersten Mal ausverkauft sein

Dieses Jahr erreichte das „Ab geht die Lutzi“ einen neuen Meilenstein: Zum ersten Mal ist das Festival bereits im Vorfeld ausverkauft gewesen. Das bedeutet 5000 Besucher pro Tag. „Man liest überall, dass viele Festivals wegen fehlender Besucher wirtschaftlich am Kämpfen sind, da ist es schön, dass es bei uns in Rottershausen so gut läuft. Hätte ich meinem damaligen Ich im ersten Jahr erzählt, dass wir mal mit der „Lutzi“ so viele Menschen erreichen werden, hätten wir wahrscheinlich eher dagegen gewettet. Man darf nicht vergessen, dass wir das hier alle als Hobby machen“, so Christian Stahl.

5. Die positive Resonanz auf ein Festival nach unseren persönlichen Vorlieben

„Wir buchen hier bei der „Lutzi“ kein Programm nach irgendwelchen „Ausverkaufs-Kriterien“ oder wirtschaflichen Gesichtspunkten, sondern nach wie vor ein Programm, das uns als Team gefällt. Da werden dann auch Bands gebucht, auf die jemand von uns persönlich Lust hat. Dadurch kommt viel Abwechslung ins Line-up“, erklärt Christian Stahl.

„Wir wollen lieber ein Festival nach unseren Vorstellungen veranstalten als ein Festival, das maximalen wirtschaftlichen Ertrag abwirft. Wir sind super dankbar, dass die Leute das so gut annehmen. Das zu sehen, freut uns riesig. Wenn das anders wäre, könnten wir unseren Ansatz vielleicht auch gar nicht durchziehen.“

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