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Positive Signale
Aufbau Kissinger Hütte: Versicherung zahlt „voraussichtlich“
Nachdem ein Vertreter der Versicherung die Brandruine besichtigt hat, gibt es Signale, dass die Kissinger Hütte nach dem Brand in vergangenen Woche wieder aufgebaut wird.
Nachdem ein Vertreter der Versicherung die Brandruine besichtigt hat, gibt es Signale, dass die Kissinger Hütte nach dem Brand in vergangenen Woche wieder aufgebaut wird. // René Ruprecht
Signet des Fränkischen Tags von Thomas Pfeuffer
Langenleiten – Ein Sachverständiger der Versicherung besichtigte am Montag die Brandruine. Rhönklub-Verantwortliche sind zuversichtlich. Wie es nun weitergehen soll.

Auch wenn es noch Vorbehalte gibt, die Verantwortlichen des Rhönklub-Zweigvereins Bad Kissingen sind am Dienstagnachmittag zuversichtlich. Nicht einmal eine Woche, nachdem ein Brand die Kissinger Hütte weitgehend zerstört hat, war ein Sachverständiger der Versicherung vor Ort und hat die Brandruine besichtigt.

Nach dieser Inspektion können Vorsitzender Manfred Egert und Kassier Horst Karl eine erfreuliche Nachricht vermelden: Die Versicherung wird den Schaden voraussichtlich übernehmen. Damit wäre der Weg für einen Wiederaufbau des beliebten Wanderzieles auf dem Feuerberg (Landkreis Rhön-Grabfeld) weitgehend frei. Dieser solle dann auch so schnell wie möglich erfolgen.

Wiederaufbau der Kissinger Hütte – Spendenaufruf

Zuvor gibt es für den Zweigverein mit seinen 380 Mitgliedern allerdings noch einige Hürden zu überwinden, wie die beiden Verantwortlichen betonen. Das ist zum einen die Einschränkung „voraussichtlich“ in der Ankündigung der Versicherung. Letztlich müsse also erst definitiv abgewartet werden, dass die Zahlungen tatsächlich erfolgen.

Aber auch dann würden die Mittel nicht für einen Wiederaufbau der 111 Jahre alten und erst in den Jahren 2020 bis 2022 renovierten Hütte reichen. Dafür seien noch Spenden nötig. Der Förderverein „Freunde der Kissinger Hütte“ hat dazu jetzt ein Plakat mit einem entsprechenden Spendenaufruf veröffentlicht.

Plakat mit Spendenaufruf und Benefizveranstaltung

Auch wird gerade eine erste Benefizveranstaltung organisiert. Drei Rhöner Alphorn-Gruppen laden am Sonntag, 30. März, um 11 Uhr zu einem Konzert in den Hof des Schlosses von Aschach und sammeln dabei Spenden für den Wiederaufbau der Hütte.

Egert und Karl zeigen sich aber nach zahlreichen Unterstützungsangeboten optimistisch, dass genügend Spenden zusammenkommen. „Wir haben den Eindruck, die Region hält da zusammen“, betonen sie. Optimistisch sind sie auch bei der Frage, bis wann eine Entscheidung über den Wiederaufbau getroffen werden kann. Wenn es gut läuft, kriegen wir das in vier Wochen hin, so Egert. „Ein Glück, dass wir Rentner sind“, ergänzt Kassier Karl.

Schadenshöhe noch immer nicht bekannt

Bis dahin gibt es noch viel Arbeit für die Rhönklub-Verantwortlichen. Seit dem Brand mache er nichts anderes, als sich um die Kissinger Hütte zu kümmern, erklärt der Vorsitzende. Es gebe zahllose Gespräche zu führen, Firmen zu kontaktieren oder ungeklärte Fragen zu klären. So sei noch nicht einmal die Schadenshöhe bekannt. Entsprechend können auch keine Aussagen über irgendwelche finanziellen Fragen getroffen werden.

Für Dienstagabend war eine Vorstandssitzung angesetzt. Dabei sollten „die eigenen Leute“ informiert werden, so Karl.

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