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Dschungelkönig der Herzen
Hubert Fella aus Hammelburg wird im Dschungelcamp Dritter
Hubert Fella im Dschungelcamp
Hubert Fella im Dschungelcamp // RTL
Hammelburg – Das Finale im Dschungelcamp auf RTL bot noch einmal alles auf, wofür man die Show gut oder eben auch weniger gut finden kann. Am Ende durfte Gil Ofarim jubeln.

Es ist vollbracht, es ist überstanden: Das Dschungelcamp 2026 auf RTL ist Geschichte. Für Hubert Fella, Realitystar aus Hammelburg (Lkr. Bad Kissingen), hat es am Ende nicht ganz zum Sieg gereicht. Im Finale der Unterhaltungsshow, die pro Folge auch in diesem Jahr wieder mehr als vier Millionen Menschen verfolgten, wurde der 58-Jährige Dritter. „Ich bin stolz, dass ich so weit gekommen bin. Die Dschungelkrone wäre natürlich das Höchste gewesen, was geht“, so Fella unmittelbar nach seinem Aus.

Die meisten Anrufe der Zuschauerinnen und Zuschauer erhielt Gil Ofarim, der sich damit Dschungelkönig 2026 nennen darf und 100.000 Euro Preisgeld mit nach Hause nimmt.

Hubert Fella im Dschungelcamp
Hubert Fella im Dschungelcamp // RTL

Vor der Entscheidung mussten die drei Finalisten, neben Hubert Fella waren das Reality-Sternchen Samira Yavuz und eben Musiker Gil Ofarim, sich noch einmal beweisen. Und zwar so, wie man das im Dschungelcamp eben tun muss. Drei Dschungelprüfungen standen zur Auswahl. Die reizvollen Titel: nicht sehen, nicht hören, nicht sprechen. Sie wissen schon, die Nummer mit den drei Affen.

Wobei die Prüfungen im Dschungelfinale nichts mit Primaten zu tun hatten. Das hätte noch gefehlt. Nein, zur Auswahl standen drei verlockend klingende Szenarien. Wählen Sie gerne selbst Ihren Favoriten: Ofarim durfte den Kopf in Plastikkugeln stecken, die nach und nach mit allem möglichen Getier (Schlangen, Würmer, Kakerlaken und so weiter) gefüllt wurden. Und dabei parallel Sterne aus Kästen, die mit allem möglichen anderen Getier (Ratten, Echsen, Ameisen und so weiter) gefüllt waren, herausfummeln.

Historisches Gebäude im Kurpark von Bad Kissingen

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Yavuz kroch durch enge, dunkle Kammern und sammelte Sterne ein. Ob Sie es glauben oder nicht: In den Kammern wartete neben den begehrten Sternen auch alles mögliche Getier (Spinnen, Schlangen, Krokodile und so weiter). Eine kaum vorhersehbare Wendung. Das Dschungelcamp überrascht uns doch immer wieder.

Mahlzeit: appetitliche Dschungelprüfung für den Hammelburger Hubert Fella

Apropos Getier: Der Fellas Hubert bekam es mit keinen Lebewesen zu tun. Immerhin. Zumindest mit keinen lebendigen Tieren. Nein, er bekam das Getier mundgerecht serviert. Durch fünf Gänge durfte sich der Hammelburger im Finale futtern.

Die Speisekarte: Fischaugen, Kamelhoden, Wildschwein-Anus, ein Getränk aus pürierten Ochsenfroschschenkeln und zum Abschluss Krokodilszunge. Vier von fünf möglichen Sternen schnappte der Hubert sich, nur die beiden Kamel-Juwelen bekam er nicht innerhalb einer Minute heruntergewürgt. Starke Leistung. „Da konnte ich zeigen, wer der Hubert ist“, bilanzierte der Blondschopf danach. Danke, wir bleiben trotzdem lieber beim Hammelburger Döner.

Hubert Fella im Dschungelcamp
Hubert Fella im Dschungelcamp // RTL

Dass Hubert Fella die Show als „Dschungelkönig der Herzen“ verlassen würde, stand irgendwie ja schon vor dem Finale fest. Denn ehrlicherweise ließ sich in den beiden Dschungelwochen nirgendwo ein schlechtes Wort über den Hammelburger finden. Im Gegenteil: Ob in der Show selbst, in der Berichterstattung, in den sozialen Medien, in Umfragen oder sonst wo – alle lieben Hubert! Mutmaßlich ja sogar Altkanzlerin Angela Merkel.

„Ich wäre gerne ein bisschen mehr Hubert“: Sympathiewelle für Hammelburger

Sein erklärtes Ziel, sich im Dschungel authentisch zu zeigen, hatte der Blondschopf längst erreicht. Es hagelte Sympathiewerte für den 58-Jährigen. Spätestens mit dem emotionsgeladenen Viertelfinale, in dem Träne über Träne die Fellaschen Bäckchen hinunterkullerte, hatten ihn gefühlt auch der und die Letzte im Publikum sowie Camp ins Herz geschlossen, den Hubert. „All unser Leben wäre besser, wenn jeder ein bisschen mehr Hubert wäre. Ich wäre gerne ein bisschen mehr Hubert“, formulierte es Konkurrent Gil Ofarim im Halbfinale der Show.

Hubert Fella im Dschungelcamp
Hubert Fella im Dschungelcamp // RTL

Mehr noch: Als die zu diesem Zeitpunkt verbliebenen fünf Teilnehmer gefragt wurden, wer sich denn im Dschungelcamp am authentischsten gezeigt habe, wanderten alle vier Stimmen der Konkurrenz nach Hammelburg. „Man sieht einfach, dass du das hier aus dem Herzen machst“, so Mitfinalistin Yavuz. „Ich würde mein Stöckchen Onkel Hubert geben“, stimmte Patrick Romer (schied im Halbfinale aus) in die Loblieder ein. Und Simone Ballack, auch für sie war kurz vor dem Finale Schluss, ergänzte: „Was soll ich denn sagen, Hubert, du kriegst natürlich von mir auch mein Stöckchen. Das kann man ja nicht erfinden.“

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Und jetzt? Am 12. Februar sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ 2026 wieder in Deutschland landen. Für den Fellas Hubert dürfte es dann aus dem australischen Busch zurück in den beschaulichen Hammelburger Stadtteil Diebach gehen. Im Gepäck: mehr als nur ein Herz für den Hubert. Wer braucht da noch eine Dschungelkrone?

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