Triggerwarnung: Dieser Beitrag könnte sie nicht interessieren. Und als Nebenwirkung den Drang auslösen, dieses Desinteresse auch öffentlich kundzutun. Hubert Fella, früher mal Inhaber eines Reisebüros in Hammelburg (Lkr. Bad Kissingen) und bis heute wohnhaft im dortigen Stadtteil Diebach, zieht – angeblich zumindest – ins Dschungelcamp!
Im Hauptberuf TV-Sternchen
Was in Reality-TV-Kreisen schon länger gemunkelt wurde, will die BILD-Zeitung jetzt auch wirklich ganz offiziell wissen: „Enthüllt! Das sind alle Dschungel-Kandidaten“ heißt es in der Ausgabe vom 27. November. Die neue Staffel der RTL-Show startet Anfang 2026. Unter den zwölf, mal weniger, mal noch weniger bekannten Gesichtern findet sich der strahlende Blondschopf aus Hammelburg, inzwischen 57 Jahre alt und im Hauptberuf TV-Sternchen.
Oder besser: TV-Sternchenchen. Denn bislang stand der Fellas Hubert doch meist im Schatten seines Ehemanns Matthias Mangiapane, bürgerlich Fella, besser bekannt aber ohnehin als streitlustige Diva aus verschiedensten TV-Formaten – darunter dem Dschungelcamp anno 2018. Immerhin Fünfter wurde er damals, Dschungelkönigin übrigens war Jenny Frankhauser. Sie wissen schon, die Halbschwester von Daniela Katzenberger. Kennt man.
Im Schnitt sahen 4,4 Millionen Menschen das Dschungelcamp 2025
Hach, das Dschungelcamp bei RTL: Würmer, Spinnen und Truthahn-Hoden, hoher Fremdschämfaktor, jede Menge Preisgeld für den oder die, der oder die sich am längsten im australischen Busch hält. Und seit der Premiere 2004 irgendwie ein typisch deutscher Zankapfel. Denn dafür, dass es keiner schaut, schauen es doch ganz schön viele Menschen - im Schnitt waren es 2025 rund 4,4 Millionen pro Folge von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“.
Glaubt man der BILD-Zeitung, dürfte es auch bei der 19. Staffel ein Millionenpublikum geben, angesichts hochkarätiger Kandidatinnen und Kandidaten: Simone Ballack (ja, die Ehefrau), Eva Benetatou (zankte 2023 schon mit Matthias Mangiapane bei „Kampf der Realitystars“) oder Gil Ofarim (eigentlich Musiker, machte aber vor allem mit erfundenen Antisemitismus-Vorwürfen gegen einen Hotelmitarbeiter Schlagzeilen), um nur einige zu nennen.
Man mag dem bekannten Boulevardblatt lassen: Oft sind die Kolleginnen und Kollegen ja gut informiert. Auch wenn RTL sich bislang bedeckt hält, dürfte also etwas dran sein am Fella‘schen Auftritt. Dschungel statt Wüste – immerhin ein Anfang für alle, die ihn manchmal gerne in Letztere schicken würden. Wir bleiben dran.













