Noch bis Sonntag, 7. Juni, steht Wildflecken (Lkr. Bad Kissingen) ganz im Zeichen der Benefizveranstaltung zugunsten der im Frühjahr 2025 abgebrannten Kissinger Hütte. Die Einnahmen aus dem mehrtägigen Event mit rund 25 Programmpunkten kommen dem Wiederaufbau des beliebten Wanderziels bei Sandberg (Lkr. Rhön-Grabfeld) zugute. Sämtliche Bands, Musiker und Musikerinnen spielen in Wildflecken ohne Gage.
„Wirklich gigantisch“ sei für Wildfleckens Bürgermeister Daniel Kleinheinz, was im beschaulichen Ort mit gebündelten Kräften auf die Füße gestellt worden ist. „Das ist kein ganz normales Fest hier. Die Kissinger Hütte steht in Sandberg, aber sie gehört der ganzen Rhön. Wir sind stolz, der Gastgeber sein zu dürfen“, sagte Kleinheinz zur Begrüßung. Man sehe, was überregionale Zusammenarbeit bedeute.
Das Festival ist ein Gemeinschaftswerk verschiedener Vereine, Landkreise, Kommunen und anderer Organisationen. Veranstalter ist der Förderverein „Freunde der Kissinger Hütte“. Die Main-Post agiert als Medienpartnerin.
Volles Programm bis zum 7. Juni 2026
Am Freitag, 5. Juni, startet das Programm auf den beiden Bühnen um 18 Uhr. Auf der Außenbühne spielen Quetschgebläse, die Trachtenkapelle Weiperz, Haupte Käuz sowie Crazy Unplugged. Im großen Festzelt steht ab 20 Uhr die Band Nachtschicht auf der Bühne, um 21.30 Uhr übernimmt die „Rockbääänd“, ehe ab 22.30 Uhr Ac(c)oustic Jam auftritt. Es wird eine Tageskasse geben.
Der Samstag steht im Zeichen des großen Comebacks der Kultband Rhöner Bluat nach 15 Jahren Bühnenabstinenz. Los geht es um 19.30 Uhr. Zuvor spielen die Sandberger Musikanten Ziachwind und Lichtstubenmusik. Am 6. Juni wird es keine Tageskasse geben. Teil des bunten Programms zum Abschluss am Sonntag ist unter anderem ein Talk zwischen dem Rhöner Kabarettisten Fredi Breunig und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger unter dem Motto „Quatsch, Musik und Politik“.














