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Für die Kissinger Hütte
Fürs Rhön-Festival in Wildflecken wird ganz schön geschuftet
Die ersten Buden für die Essensverpflegung wurden auf dem Festgelände in Wildflecken bereits aufgebaut.
Die ersten Buden für die Essensverpflegung wurden auf dem Festgelände in Wildflecken bereits aufgebaut. // Friederike Bösener
Signet des Fränkischen Tags von Friederike Bösener
Wildflecken – Auf dem Festgelände in Wildflecken herrscht seit Mitte Mai reges Treiben, damit das Rhön-Festival für die abgebrannte Kissinger Hütte dort am 4. Juni starten kann. So läuft der Aufbau.

Bevor ab dem 4. Juni die Festivalgäste beim Rhön-Festival in Wildflecken richtig Staub auf dem Gelände aufwirbeln können, kümmern sich das Orga-Team und die ehrenamtlichen Helfer derzeit um den Aufbau auf dem Festgelände. Die Redaktion hat die Arbeiten auf dem Sportplatz besucht.

Tobias Fröhlich ist einer der Helfer und kümmert sich vor Ort vor allem um die Koordination und Anlieferungen. Den Plan, an welcher Stelle was aufgebaut werden muss, hat er immer griffbereit in seiner Hosentasche. Der Aufbau begann am 19. und 20. Mai mit dem Aufstellen des Festzeltes, sagt er. Das 1750 Quadratmeter große Zelt wurde zum Teil von der Zeltfirma selbst aufgebaut, zum Teil von den Helfern des Festivals. Insgesamt sechs Personen und drei Maschinen halfen dabei kräftig mit.

Winny Vogler und Tobias Fröhlich (von links) haben den Fortschritt des Aufbaus des Rhön-Festivals genau im Blick.
Winny Vogler und Tobias Fröhlich (von links) haben den Fortschritt des Aufbaus des Rhön-Festivals genau im Blick. // Friederike Bösener

Der Aufbau startete zwei Wochen vor dem ersten Konzerttag

Eine Woche später werden im Außenbereich des Festivals Buden für die sogenannte „Food-Meile“ aufgebaut. Beim Festival soll es schließlich ein breites Angebot mit Wildburgern und Wildschweinbratwurst, Steaks, Hotdogs und natürlich auch Vegetarischem geben.

Unterstützung beim Aufbau der Hütten leisteten Bauhof-Mitarbeiter aus Sandberg, Ostheim und Wildflecken. Als freiwilliger Helfer ist beim Redaktionsbesuch auch Winny Vogler aus Schwärzelbach vor Ort. Es geht nur gemeinsam, weiß er: „Ohne die Bauhof-Mitarbeiter wäre das alles nicht zu stemmen“, so der 71-Jährige.

Neben Buden und Festzelt stehen auch schon die beiden Bühnen, zumindest weitgehend. An der Außenbühne fehlt noch der letzte Schliff, damit auf ihr das Rhönfeuer-Quintett, die Sandberger Musikanten und weitere Acts spielen können. Neben der Zeltbühne werde noch ein Podest mit Rampe für Rollstuhlfahrer aufgebaut, erklärt Fröhlich.

Rhön-Festival: das Programm

Rhön-Festival: das Programm
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  • Stand vom 29.05.2026

Viele Ehrenamtliche sorgen für einen reibungslosen Ablauf

Das Orga-Team besteht aus etwa 18 Leuten, darunter auch die Bürgermeister der involvierten Gemeinden. „Unsere Werkstatt war der Sitzungssaal der Gemeinde Wildflecken“, so Vogler. Laut den beiden Ehrenamtlichen wurden hier alle Pläne geschmiedet.

Für das Festival hatte es lange an Helfern für die Veranstaltungstage gefehlt. Laut Fröhlich konnte dieses Problem durch weitere Aufrufe inzwischen gelöst werden, die Schichten seien gefüllt. „Hat am Ende alles funktioniert“, sagt der 35-Jährige.

Bis zum Festival werden noch die Strom- und Wasserleitungen verlegt sowie Bauzäune zur Absperrung des Geländes aufgestellt, erklärt Fröhlich mit seinem Lageplan in der Hand. Aufgebaut werden außerdem noch die Toiletten, auch hier wird es barrierefreie geben.

Das Zelt, das von den Veranstaltern für das Rhön-Festival aufgebaut wurde, ist insgesamt 1750 Quadratmeter groß.
Das Zelt, das von den Veranstaltern für das Rhön-Festival aufgebaut wurde, ist insgesamt 1750 Quadratmeter groß. // Friederike Bösener

4500 Tickets sind für Samstag bereits verkauft

Tobias Fröhlich ist bei allen Anlieferungen vor Ort. Er kommt direkt aus Wildflecken und nimmt sich extra frei, um da zu sein, wenn etwa Getränke oder Bauzäune gebracht werden. Für die vielen Gäste – für das Konzert der Kultband Rhöner Bluat am Samstagabend sind schon etwa 4500 Karten verkauft worden – werden noch Bierbänke im Innen- und Außenbereich aufgebaut.

Nicht nur auf dem Festivalgelände wird bis zum Auftakt noch viel passieren. Das Orga-Team wird noch die Parkplätze vor Ort markieren, um dort für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Die Anreise mit dem Auto sei die einfachste, wie Fröhlich erklärt, denn mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sei es schwierig, nach Wildflecken anzureisen.

Die Vorfreude auf das erste Juni-Wochenende ist den beiden Helfern anzumerken. Auf die Frage, was bei schlechtem Wetter sei, antwortet Fröhlich nur knapp: „Jetzt gibt es kein Zurück mehr.“ Das Festival findet also bei jedem Wetter statt und bereitet allen hoffentlich eine gute Zeit.

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