Ein Hauch von Kurstadt, Kultur und Jubiläumsfreude wehte am Mittwochabend durch die Bayerische Vertretung in Berlin: Aus Anlass seines 40-jährigen Bestehens gestaltete der Kissinger Sommer auf Einladung der Vertretung des Freistaats Bayern beim Bund einen „Abend mit dem Kissinger Sommer“ – und traf damit den Nerv des rund 250-köpfigen Hauptstadtpublikums, heißt es in einer Pressemitteilung.
Festivalintendant Alexander Steinbeis nutzte den prominenten Rahmen, um das Jubiläumsprogramm 2026 unter dem Titel „Mazel Tov“ vorzustellen – eine musikalische Verbeugung vor der reichen jüdischen Geschichte Bad Kissingens. Informativ, kurzweilig und abwechslungsreich präsentierte sich der Abend, der gekonnt zwischen Programmvorstellung, Filmbeiträgen und Gesprächen wechselte.
Rückblick auf 40 Jahre Festivalgeschichte
Drei anschauliche Filmclips – darunter Rückblicke auf 40 Jahre Festivalgeschichte und ein Ausblick auf die Jubiläumssaison – gaben dem Publikum lebendige Einblicke. Für zusätzliche Kurstadt-Atmosphäre sorgten die Gespräche mit Dirk Vogel, Oberbürgermeister von Bad Kissingen, sowie der Kuratoriumsvorsitzenden des Festivals, Bundesministerin Dorothee Bär, die sich als ebenso launige wie kenntnisreiche Gesprächspartner erwiesen – und dabei nicht nur das Festival, sondern auch die Stadt Bad Kissingen und die Region Unterfranken selbst ins beste Licht rückten.
Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom jungen israelischen Pianisten Alon Kariv, Gewinner des letzten Kissinger KlavierOlymps. Mit Werken von Schubert, Chopin und Mendelssohn Bartholdy bewies er eindrucksvoll, dass große musikalische Wirkung auch im intimen Rahmen entstehen kann.
Aus Politik, Kultur, Wirtschaft
Unter den Gästen befanden sich zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft – ein bewusst gewähltes Publikum, um neue potenzielle Festivalbesucher für den Kissinger Sommer zu begeistern.
Besonders erfreulich aus Sicht der Kurstadt: Auch mehrere Stadträte und langjährige Festivalpartner begleiteten den Abend, darunter Stadträtin und Fördervereinsvorstandsmitglied Martha Müller, Bürgermeister Thomas Leiner sowie die Stadträte Steffen Hörtler, Nikola Renner und Wolfgang Lutz. Als Festivalpartner waren unter anderem Elisabeth Müller (Laboklin), Marina Klein (Spielbank Bad Kissingen) und Matthias Heid (Hotel Kaiserhof Victoria) vertreten. Die unterfränkische Regierungspräsidentin Dr. Susanne Weizendörfer war eigens aus Würzburg angereist, heißt es in der Pressemitteilung weiter.
Nach dem offiziellen Programm klang der Abend bei einem Empfang auf Einladung der Bayerischen Vertretung aus. Deren Leiter Dr. Marco Lorenz bat zu Bier, Frankenwein und bayerischen Köstlichkeiten – ideale Voraussetzungen für Gespräche, Vernetzung und Vorfreude auf den kommenden Festivalsommer.
Intendant Alexander Steinbeis zog am Ende ein rundum positives Fazit und wertete die Berliner Präsentation als vollen Erfolg. „Der Kissinger Sommer hat in Berlin viele neue Freunde gewonnen“, so Steinbeis, der bereits nach vorn blickt: Weitere Präsentationsabende folgen in der kommenden Woche in Frankfurt (2. Februar), Würzburg (3. Februar) und Fulda (4. Februar). red











