Die Logistik haben die Diebacher Narren im Griff: Während die vielen Hundert Besucher gespannt auf den Start des Zugs warteten, war der Bratwurst-Wagen schon unterwegs. Die deftige Stärkung vor dem Höhepunkt des Diebacher Faschings fand reißenden Absatz. Bratwurst geht eben immer.
Pünktlich um 13.31 Uhr startete der Gaudiwurm mit 20 Zugnummern. An der Spitze die Blaskapelle Diebach – in diesem Jahr als Mexikaner verkleidet. Hinter der Kapelle die kleinsten Faschingsnarren vom Kindergarten Diebach.
Moderiert wurde der Zug von Nadine Hauk, die zusammen mit Klaus Brandenstein auch die Zugführung hatte. Sie schauten immer wieder mit bangem Blick zum Himmel.
Denn die Sonne war von dicken Wolken verdeckt. Eigentlich sollten beim Gaudiwurm nur Kamellen auf die Besucher regnen. Aber der Himmel schickte während des 90-minütigen Spektakels auch immer wieder Regentropfen. Doch davon ließen sich die Besucher die fröhliche Stimmung nicht vermiesen. Auch unter Regenschirmen lässt es sich gut feiern.
Mehrere Partywagen beschallten die Narren mit lauter Musik, es wurde getanzt. Neben den Diebacher Vereinen waren auch Gruppen aus der Umgebung gekommen. Zum Beispiel aus Hammelburg, Weyersfeld, Gräfendorf oder Hetzlos.
Nach dem Faschingszug wurde auf der traditionellen Kehrausparty in der Vereinsringhalle mit DJ Swen gefeiert.

















