Begleitet von närrischen Faschingswagen und farbenfrohen Fußgruppen setzte sich der Mottener Gaudiwurm pünktlich um 13.59 Uhr in Bewegung.
Gefühlt die komplette Gemeinde Motten und ihre Ortsteile Kothen und Speicherz trotzten den zapfigen Temperaturen. Sie säumten die Knorr- und Fuldaer Straße und feierten ausgelassen den Höhepunkt der fünften Jahreszeit – gut eingehüllt in warmen Jacken, Schals und bestückt mit Schirmen. Die Kinder freuten sich über zahlreiche Bonbons und andere Kamellen.
Bunter Festzug
Zwölf Gruppen, darunter die befreundeten Vereine wie der Carneval Club aus Thalau mit den drei Prinzessinnen Resi, Tamara und Sabrina – frech, clever und charmant – sorgten für gute Laune. Der Burschenverein Thalau machte auf sein 40-jähriges Bestehen im September aufmerksam. Auch die Kalbacher Elite „Die Crew des Manitu“ begleitete den Zug.
Auf gar keinen Fall fehlen durfte das historische Löschfahrzeug des Hochstiftlichen Brauhauses in Motten, begleitet vom Nachwuchs – der Kinderfeuerwehr. „Holz macht und stolz“ war das Motto des Mottener Prinzenpaares Andreas und Christina Matzke. Im Prinzenwagen präsentierten sie sich als Prinz Andy – der Fahrer von der blauen Flotte – und Prinzessin Christina – die Perle von der Erle.
Lokale Highlights
Mit dabei waren auch die Chaos-Camper aus Kothen und Motten sowie die Seniorenbetreuungsgruppe Motten. Die „Konfettis“, jüngste Showtanzgruppe des SC Motten, wirbelten mit den Schneeflocken in ihrem Wagen durch den Gaudiwurm. Der Mottener Burschenverein zeigte sich mit dem „Knick-Baum“. „Wir sind zurück“ markierten die Kothener Space Girls ihr Comeback.
Im Anschluss verlagerte sich das närrische Treiben auf den Dorfplatz zur „Apres-Zugparty“. Dort ging es bei Musik und ausgelassener Stimmung weiter bis in die frühen Abendstunden. Bürgermeisterin Katja Habersack, bekennende Faschingsnärrin, freute sich über das närrische Treiben. Dass beim Gaudiwurm alle Ortsteile gemeinsam etwas auf die Beine stellten und feiern, mache den Zug zu etwas Besonderem, so Habersack. „Und jedes Jahr ist es schön, zu sehen, was sich die Vereine und Gruppen wieder haben einfallen lassen“, sagte sie.
Nächster Austragungsort
2019 hatten die drei Wehren aus Motten, Speicherz und Kothen den gemeinsamen Gaudiwurm ins Leben gerufen. Seither wechselt er jährlich den Austragungsort. In diesem Jahr wurde der Staffelstab der Kothener Feuerwehr an Rudi Will von der FFW Motten übergeben. Im kommenden Jahr findet der Gaudiwurm dann in Speicherz statt – noch eine Woche früher als in diesem.
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