0
Engagement in Lauter
Ein neuer Treffpunkt verbindet Generationen
Offizielle Einweihungsfeier
Allianzmanagerin Stephanie Kunder (von links), Gemeinderat Egon Gessner, Pfarrer Stephan Hartmann, Zweite Bürgermeisterin Silvia Metz, Gemeinderat Eugen Edelmann, Gemeinderat Matthias Nürnberger und Allianzmanagerin Alexandra Metz beim Austesten der neuen Hollywood-Schaukel auf dem neu gestalteten Dorfplatz in Lauter. // Gabriele Sell
Offizielle Einweihungsfeier
Der neue Dorfmittelpunkt in Lauter. // Gabriele Sell
Lauter – Der Andrezé-Platz wird zum neuen Dorfmittelpunkt. Wie Jung und Alt dort zusammengebracht werden sollen.
Artikel anhören

Der neu gestaltete Andrezé-Platz in Lauter ist mit einer Feier offiziell eingeweiht worden. Pfarrer Stephan Hartmann erbat den Segen Gottes für diesen Ort des Miteinanders, der „ein Stück Garten Eden“ sein könnte.

Zweite Bürgermeisterin Silvia Metz sprach von einem beeindruckenden Zeichen für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Was möglich ist, wenn viele anpackten, zeige das Ergebnis. „Möge der Platz ein lebendiger Mittelpunkt für Jung und Alt werden“, lautete ihr Wunsch. Allianzmanagerin Stephanie Kunder sagte, dass dieser Platz der Begegnung für die Region sei, der auch Wanderer und Radfahrer zum Verweilen einlade.

Im hinteren Teil des Andrezé-Platzes, der sich neben der Kirche befindet und dessen Name die seit Jahrzehnten bestehende Freundschaft zwischen Lauter und dem französischen Andrezé bekundet, befand sich ein Spielplatz. Dieser war zur Multifunktionsspielfläche verlegt worden.

550 Arbeitsstunden

Aufgrund der freigewordenen Fläche entstand die Idee, den früheren Treffpunkt der Lauterer, der einst am Kriegerdenkmal war, wiederzubeleben, wie Gemeinderäte Egon Gessner und Matthias Nürnberger zurückblickten.

Diese Idee stieß auf große Resonanz in der Bevölkerung. Und so gestalteten in den letzten Monaten 31 freiwillige Helfer bei 28 Arbeitseinsätzen und insgesamt 550 Arbeitsstunden den neuen Dorfmittelpunkt.

Ein Pavillon und eine Hollywood-Schaukel wurden installiert sowie ein Weg mit wassergebundener Decke gebaut. Letzterer deshalb, weil hier französische Gepflogenheiten wie das Boule spielen praktiziert werden.

Die Kosten für den Dorfplatz bezifferte Gessner mit rund 20.000 Euro. Das Projekt wurde über das Regionalbudget der Allianz Kissinger Bogen umgesetzt und mit 7500 Euro gefördert. 10.000 Euro steuerte die Marktgemeinde Burkardroth bei, die Jagdgenossen gaben 2000 Euro.

Inhalt teilen
  • kopiert!