26 Grad und trocken. Die Wettervorhersage für Samstagabend schmeckt Sven Schumacher vom Tätsch'r-Verein bestens. Bleibt es so, kann „Sinn in Flammen” im Siebener-Park am 25. Juli, ab 17 Uhr wie geplant stattfinden. 2025 musste das Fest wetterbedingt ausfallen.
Für Schumacher ist es nicht das erste, aber ein besonderes „Sinn in Flammen“. Erstmals nimmt er nicht als einfaches Mitglied teil, sondern trägt als Vorsitzender des „Tätsch'r-Vereins Gemütlichkeit Bad Brückenau von 1889“ die Verantwortung.
Beim Gesamtkonzept kann Schumacher nicht viel falsch machen, denn das hat sich bewährt: „brennende“ Schiffchen auf dem Mühlbach, der liebevoll illuminierte Siebener-Park, Bewirtung und Livemusik.
Lokalmatadoren als musikalischer Act
Gerade Letzteres hatte dem Fest vor der wetterbedingten Pause eine besondere Note verliehen. Sven Schumacher freut sich deswegen, „Rover & The Franks“ als Hauptact ankündigen zu können. Die Irish Folk- und Celtic Rock-Band des aus Australien stammenden Sängers und Gitarristen Jason James Rowe ist ein Bad Brückenauer Lokalmatador – und gerade deswegen bezeichnet sie Schumacher als „Volltreffer“ und „Hauptgewinn für das Fest”.
Noch vor der Band wird das Entzünden der Schiffchen bei Einbruch der Dämmerung ein erster Höhepunkt von „Sinn in Flammen” sein. Der Tätsch'r-Chef hofft, dass die Feuerwehr diesen zentralen Programmpunkt auf dem Nebenarm der Sinn nicht aus Brandschutzgründen absagen muss.
Änderungen bei Getränkebar
Eine Sache, die zuletzt viele Festbesucher anzog, wird definitiv fehlen: die klassische Cocktailbar der Tätsch'r-Frauen. Schumacher nennt als Grund dafür „Mangel an Personal”. Es sei aufwendig, die Longdrinks zu mischen. Und dafür fehle dieses Jahr die (Frauen)-Power.
Stattdessen richten die Tätsch'r zusätzlich zum Essens- und einem Getränkestand eine Wein- und Spritzbar ein, „mit einer schönen Auswahl an alkoholhaltigen und alkoholfreien Getränken”, teilt Schumacher mit. Wie früher bei der Cocktailbar werden die Drinks das gewisse Etwas aufweisen, oder wie der Tätsch'r-Chef überzeugt sagt: „Was wir im Angebot haben, wird Hand und Fuß haben.”
Erfolg von 2024 wiederholen
Insgesamt hofft er, an den überragenden Erfolg von „Sinn in Flammen” 2024 anknüpfen zu können. Damals war von mehr als 1000 Besucherinnen und Besuchern die Rede.
Dabei ist Schumacher bewusst, dass parallel weitere Veranstaltungen in der Region stattfinden: das „Rakoczy”-Wochenende in Bad Kissingen und die Wandertage im Truppenübungsplatz Wildflecken, um nur zwei zu nennen. „Das war aber schon immer so und trotzdem sind die Leute zu uns gekommen.” Der Bad Brückenauer hofft, dass Menschen, die tagsüber den Truppenübungsplatz erkunden, am Abend im Siebener-Park einen gemütlichen Absacker trinken.
Tätsch'r beraten über Erlös
Was mit dem Erlös von „Sinn in Flammen 2026” geschieht, steht dem Tätsch'r-Vorsitzenden zufolge bisher nicht fest. „Voraussichtlich werden wir in der Plenarsitzung im November entscheiden, ob und welches Projekt wir damit umsetzen.” Eines stehe aber fest: Es wird etwas Gemeinnütziges in Bad Brückenau sein.












