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Ensemble Otti Bauer tritt auf
Von Hummelflug bis „Lord of the Dance“
mit Gitarrist Ralf Kalesky
Das Duo Kim Leonores und der Gitarrist Ralf Kalesky riß mit „Duelling Banjos“ und Orange Blossom“ das Publikum zu Beifallstürmen hin. // Hanns Friedrich
Bad Bocklet – Stehende Ovationen gab es in Bad Bocklet für Kim Leonores und das Otti Bauer Ensemble. Und eine Überraschung bekam das Publikum oben drauf.

„Der Abend war der Hammer... ich hätte noch weiter zuhören können... ein Konzert auf hohem Niveau... und die Geigerin... umwerfend wie sie ihr Instrument beherrscht.“ So sprachen die Gäste auf dem Heimweg nach dem Konzert mit dem Ensemble Otti Bauer und der Solistin Kim Leonores im Kursaal von Bad Bocklet.

Einfühlsame Melodien wechselten sich mit bekannten Musiktiteln wie „Hummelflug“ von Nikolai Rimski-Korsakow oder einem Operetten-Medley ab. Bereits mit „The Rose“ hatte Kim Leonores das Publikum gleich zu Beginn begeistert. Das Konzert fand mit der „Toccata in Fuge in D-Moll“ von Johann Sebastian Bach einen ersten Höhepunkt, ein Musiktitel, den man vor allem bei Orgelkonzerten immer wieder hört. Im Kursaal von Bad Bocklet zeigten Carlos Quiros am Keyboard und Kim Leonores, dass dabei die Geige das bekannte „Tüpfelchen auf dem i“ sein kann.

Faszination Violine

Otti Bauer hatte nicht zu viel versprochen, als er den Gästen ein besonderes Konzerterlebnis versprach. Er selbst und seine Frau Kim Bauer-Heilmann sind im nahgelegenen Großenbrach zu Hause und so war es, vor allem für Otti Bauer, letztendlich ein „Heimspiel“ mit vielen persönlichen Erinnerungen, wie er den Gästen erklärte. Der Titel des Konzertabends „Violinenzauber“ wurde dem Abend voll und ganz gerecht, bei dem Kim Leonores mit ihrer Violine immer wieder aufs Neue ihr Publikum faszinierte.

Sie erhielt bereits mit vier Jahren ihren ersten Violinunterricht. Sie ist Gewinnerin des deutsch-französischen Lions-Wettbewerbs und des Förderpreises der Bruno-Frey-Stiftung sowie mehrfache Bundespreisträgerin „Jugend musiziert.“ Kim Bauer-Heilmann studierte an der Musikhochschule Freiburg und gehörte als Konzertmeisterin zeitweise dem Philharmonischen Orchester der Stadt Freiburg sowie den Stuttgarter Philharmoniker an. Seit 2008 spielt sie im Bayerischen Kammerorchester und ist seit 2009 Dozentin an der Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen.

In den vergangenen Jahren widmete sie sich, neben dem herkömmlichen Repertoire, der Unterhaltungsmusik. Gemeinsam mit dem Ensemble Otti Bauer präsentiert sie bekannte Melodien aus Klassik, Film und Unterhaltung.

Damit zog sie auch in Bad Bocklet ihr Publikum sofort in ihren Bann. Immer wieder gab es stakkatoartigen Applaus. So zum Beispiel beim „Straußenmedley“ oder den Csárdás-Melodien.

13-jährige Aschacherin zeigt ihr Talent

Eine Überraschung hatte die Solistin parat, als sie mit ihrer Schülerin Xenia Bauer „Lord of the Dance“ spielte. Die 13-Jährige aus Aschach, bekommt seit vier Jahren Unterricht und zeigte, dass sie schon jetzt eine talentierte Geigerin ist.

Und dann begeisterte das Duo Kim Leonores und Gitarrist Ralf Kalesky mit „Duelling Banjos“ und Orange Blossom“. Regelrechte Beifallstürme folgten spontan, so auch bei den diversen Filmmelodien. Mit „Music was my first love“ beendeten Kim Leonores und das Orchester Otti Bauer den Abend, jedoch ließ das Publikum die Musiker nicht ohne Zugabe gehen und wurde mit „einem Rock-Medley“ belohnt. Schon traditionell bei solch einem Konzertabend beendete Kim Leonores diesen mit dem bekannten Kinderlied „Guten Abend, gute Nacht“.

Vorgestellt wurde an diesem Abend auch das Projekt Fly & Help der Reiner Meutsch Stiftung. Damit werden Kinder in Entwicklungsländern mit dem Bau von Schulen unterstützt, sagte Otto Bauer dem Publikum, der den Initiator persönlich kennt. Mehr Informationen gibt es unter . Die Spenden dieses Abends gehen an diese Organisation.

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