Nach eingehender Beratung schlug Oberthulbas Bürgermeister Matthias Hüttl in der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderates vor, die Brennholzpreise wie im vergangenen Jahr zu belassen.
Zur aktuellen Preisentwicklung hatte Revierleiter Christoph Uffelmann von der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Rhön-Saale in Absprache mit Geschäftsführer Fabian Menzel und Betriebsleiter Rupert Wolf zuvor eine Marktanalyse für das Forstjahr 2026/2027 abgegeben. Der Rat stimmte den Vorschlägen einhellig zu.
Die Energieträger wie Pellets und Heizöl seien im Vergleich zum letzten Jahr leicht gestiegen. Die Nachfrage nach Polterholz sei, sowohl bei den Brennholzhändlern in der Region als auch in den Kommunen konstant geblieben, auch die Aufarbeitungskosten seien gleich.
Nadelholz durchforsten
Aufgrund guter Marktlage beim Nadelholz, werde weiterhin forciert nadelholzdominierende Bestände zu durchforsten und Hiebsreife Fichten zu ernten. Bei der Durchforstung mit dem Harvester und bei motormanuellem Einschlag mit den gemeindlichen Forstwirten werde ausreichend Hartholz anfallen, um die örtliche Bevölkerung/Holzrechtler mit Polterholz (Losholz) zu versorgen.
Das sind die Holzpreise
Die Preise im Einzelnen: Polter-Hartholz 85 Euro, Polter-Weichholz/Schadholz 50 Euro, Los-/Abraumhartholz 30 Euro und Los-/Abraumweichholz 10 Euro. Alle Preise sind Bruttopreise und gelten für einen Festmeter.
Bei Hartholzpoltern mit einem deutlich erhöhten Schadholzanteil von über 50 Prozent kann eine Preisreduktion von 15 Euro pro Festmeter gewährt werden. Die Abgabe erfolgt grundsätzlich nur an ortsansässige Bürger in haushaltsüblichen Mengen, eine Bestellung ist ab sofort bis zum 30. Oktober möglich.
Holzplätze nicht tauschen
In diesem Zusammenhang brachte 2. Bürgermeister Jürgen Kolb die Ordnung und Sauberkeit auf den gemeindlichen Holzplätzen ins Gespräch. „Die Gemeinde weiß gerne, wem welcher Holzplatz gehört, deshalb dürfen sie nicht untereinander weitergegeben werden“, so Kolb. Wer seinen Platz nicht mehr braucht oder wer einen benötigt, solle sich doch an den Ortsbeauftragten wenden. Die Plätze seien für Bürger mit Holzheizung oder Kachel/Schwedenofen gedacht.
Einstimmig billigte das Gremium die beiden eingegangenen Bauanträge: Neubau eines Gartengerätehauses in Frankenbrunn, Forststraße und die Umbaumaßnahme in einem Bestandsgebäude ohne Eingriffe in tragende und aussteifende Bauteile in Reith, Neuwirtshauser Straße.
Die Umbaumaßnahmen des Bürogebäudes erfolgen ohne statische Eingriffe. Es wird künftig eine Mittelzone mit entsprechenden Nebenräumen ausgebildet. Hierfür wird südlich ein neuer Ausgang mit Treppenanlage aus Stahl geschaffen.










