Mehrere Feuerwehren der Gemeinde Thundorf benötigen neues Equipment. Um die Beschaffung von Betriebsmitteln für die Feuerwehren von Thundorf, Rothhausen und Theinfeld hat der Thundorfer Gemeinderat daher in seiner jüngsten Sitzung beraten.
Die Kommandanten der drei Feuerwehren hatten sich im Vorfeld bereits getroffen und notwendige Anschaffungen abgesprochen. Man hatte einige Kürzungen vorgenommen, da bereits eine dringend notwendige Wärmebildkamera zum Preis von 3859,17 Euro für die drei Feuerwehren angeschafft wurde. Damit konnte ein wirtschaftlicher Vorteil erzielt werden, wurde in der Gemeinderatssitzung deutlich. Ein Fahrzeugladegerät für die Kamera wurde als Bonus für die frühzeitige Bestellung kostenlos bereitgestellt.
Im vorläufigen Haushalt
Zusammen mit den anderen Ausgaben fallen somit rund 12.000 Euro an Kosten für die Gemeinde an die in den Haushalt aufgenommen werden müssen. Der vorläufige Haushalt der Gemeinde sieht jedes Jahr ein Budget von 10.000 Euro für die Feuerwehren vor um diese einsatzfähig zu halten. Wobei dies Budget nicht jedes Jahr voll ausgereizt wird. Wie Benedikt Seufert, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Thundorf, erklärt gibt es bei der Beschaffung oft längere Lieferzeiten was zu Überschneidungen im Gemeindehaushalt führen kann.
Die notwendigen Ausgaben hat der Gemeinderat nun in der Sitzung einstimmig als dringen und unabweisbar anerkannt.
Innenentwicklung im Blick
In nächsten Tagesordnungspunkt ging es um einen Förderantrag bezüglich der Innenentwicklung. Konkret war eine Gebäudesanierung in Theinfeld Thema. Bürgermeister Bernhard Düker wies darauf hin, dass dieses Förderprogramm von Schweinfurter Oberland initialisiert wurde und den Leerständen im Ortskern entgegen wirken soll. Die Förderfähigkeit ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden und wird im Vorfeld durch die Verwaltungsgemeinschaft Maßbach geprüft. Die Gemeinde hat jedes Jahr ein Budget von 20.000 Euro in ihrem Haushalt für diese Projekte eingestellt.
Förderung in Aussicht
Der aktuelle Antrag ist förderfähig. Die Kosten des Umbaus beziffert der Antragsteller mit 28.100 Euro. Die Fördersumme beläuft sich deshalb auf 2810 Euro. Die endgültige Abrechnung erfolgt aber erst nach tatsächlich nachgewiesenen Kosten. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dem Bauvorhaben eine maximal Förderung von 2810 Euro in Aussicht zu stellen.
Wohnhausanbau
Über die Erweiterung eines Wohnhauses in der Adolf-Kolbing-Straße in Thundorf hat der Gemeinderat sich ausgetauscht. Die geplante Erweiterung entspricht nicht dem Bebauungsplan und bedarf deshalb der Befreiung davon durch den Gemeinderat. Max Geier fragte in diesem Zusammenhang nach, ob die Unterschriften der Nachbar vorliegen, was Bürgermeister Bernhard Düker positiv beantwortete. Der Gemeinderat sprach sich einstimmig für die Befreiung vom Bebauungsplan auszusprechen.









