Nun ist beim neuen Gemeinderat Riedenberg der Sitzungsalltag eingekehrt. So gab es auch schon einen ersten Außentermin.
Das Thema Umgestaltung des Schulpausenhofes steht schon länger auf der Agenda der Gemeinde. Wenig ansprechend und schon gar nicht kindgerecht zeigt sich der kahle Asphaltplatz bislang.
Doch eines der drängendsten Probleme ist, dass einige Fahrzeughalter den Schulplatz als Abkürzung missbrauchen oder als Parkplatz zu nutzen. Auch die Tischtennisplatten, die aufgestellt wurden, haben dies nicht verhindern können.
Einig waren sich Rätinnen und Räte, dass hier Handlungsbedarf besteht. So soll zeitnah in eine sinnvolle Planung investiert werden. Um den unerlaubten Verkehr schnellstmöglich zu unterbinden, wird die Platzseite unterhalb des Jugendheimes mit dicken Baumstämmen gesichert werden und nicht mehr durchfahrbar sein.
Weiterhin sollen jedoch die Kirchgänger sonntags einen Teil des Platzes zum Parken nutzen können. Allerdings wird auch hier die Zufahrt verschmälert werden, so dass nur sehr langsam hindurch gefahren werden kann.
Im weiteren Sitzungsverlauf begaben sich die Gemeindevertreterinnen und – Vertreter in den Sitzungssaal, wo eine Vielzahl von Tagesordnungspunkten abzuarbeiten waren.
Ohne Beanstandungen wurde der Baugenehmigung zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Carport in der Kreuzbergstraße stattgegeben.
Hütten werden abgebaut
Auf dem Jugendzeltplatz Farnsberg sollen nun die vorhandenen acht Hütten abgebaut werden und zunächst vier Übernachtungshütten entstehen. Am vorhandenen Versorgungshaus sollen Um- und Anbaumaßnahmen durchgeführt werden.
Hier gab Gemeinderat Björn Fröhlich (Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Riedenberg) zu bedenken, dass er im Bauantrag keinen Hinweis finden konnte, der einen ausreichenden Brandschutz darstellt. Hier riet er dringend dazu, Abhilfe zu schaffen. Die Zustimmung zum Antrag wurde dennoch einstimmig erteilt.
Der 1. Änderung des Bebauungsplanes Gewerbegebiet Volkers wurde zugestimmt, da die Belange der Gemeinde nicht betroffen sind.
Einstimmig beschlossen wurden die Geschäftsordnung und die Satzung über das gemeindliche Verfassungsrecht für die Legislaturperioden 2026 bis 2032.
Einstimmig beschlossen wurde auch die Satzung für die öffentliche Entwässerungsvorrichtung sowie die Beitrags- und Gebührensatzung. Hier wurde die Beitragshöhe pro Quadratmeter Grundstücksfläche auf 1,79 Euro festgelegt. Pro Quadratmeter Geschossfläche wurde ein Betrag von 11,14 Euro festgesetzt. Es wird eine halbjährliche Vorauszahlung festgelegt.
Für die Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung wurden 0,92 Euro je Quadratmeter Grundstücksfläche und 5,35 Euro pro Quadratmeter Geschossfläche festgesetzt.
Feuerwehr: Jubiläum steht an
Vom 11. bis 13. Juli 2026 findet das 150-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Riedenberg statt. Hierzu wurde ein Antrag zur Nutzung diverser gemeindlicher Objekte gestellt. Dieser betrifft die Nutzung des Festplatzes am Gemeindezentrum, diverse WC-Einrichtungen im Gemeindezentrum, die Nutzung des Tartanplatzes und des Rasenplatzes für Wettkämpfe sowie die beiden Schulhöfe als Ausweichparkplätze für Besucher. Unter der Maßgabe, dass der Tartanplatz nicht befahren werden darf, wurde dem Antrag stattgegeben.
Renoviert wurde auch der vereinsringeigene Toilettenwagen. Hierzu wurde dem Antrag auf einen Zuschuss in Höhe von zehn Prozent der Gesamtsummen stattgegeben. Gerundet erhält der Vereinsring 180 Euro.
Für diverse Geburtstags- und Hochzeitsjubiläen werden von der Gemeinde künftig Gutscheine in Höhe von 40 Euro für das Berghaus Rhön vergeben werden.
Im nichtöffentlichen Teil der konstituierenden Sitzung vom 12. Mai wurde für den Ersten Bürgermeister ein monatlicher Entschädigungsbetrag in Höhe von 3.731,23 Euro festgelegt.
Für den Zweiten Bürgermeister, Michael Schürlein gilt ein monatlicher Entschädigungsbetrag in Höhe von 300 Euro sowie ab dem dritten Vertretungstag ein Dreißigstel der Grundvergütung des Ersten Bürgermeisters. Der Dritte Bürgermeister, Roman Jäger, erhält monatlich 180 Euro. Die Vertretungsmodalitäten greifen wie für den Zweiten Bürgermeister.
Der Erweiterungsbau für die Urnenwand im Riedenberger Friedhof wird voraussichtlich nicht von den Bauhofmitarbeitern durchgeführt werden können, da andere, dringende Aufgaben erledigt werden müssen. Für den Einbau sollen nun Angebote eingeholt werden.










