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Verkehrssichehreit
Neue Ampel für Unfallkreuzung bei Oerlenbach
Ampel
Ampel Symbolbild // Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa-tmn/Illustration
Oerlenbach – Bald regelt eine moderne Ampel den Verkehr an der riskanten Einmündung der B 19 in die B 286 bei Oerlenbach. Der Umbau startet bald und soll für mehr Sicherheit sorgen.

Ab Anfang Oktober wird die Einmündung der B 19 in die B 286 bei Oerlenbach umgebaut und mit einer Ampel ausgestattet. Seit Jahren stellt diese Kreuzung einen Unfallhäufungspunkt dar, heißt es in einer Pressemitteilung des Staatliches Bauamt Schweinfurt. Mehrere vorangegangene Maßnahmen wie das Herabsetzen der Höchstgeschwindigkeit oder das Aufstellen von Hinweistafeln konnten die Situation nicht nachhaltig verbessern, heißt es weiter.

Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich am Montag, 6. Oktober und sind bis Mitte November 2025 geplant. Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten unter laufendem Verkehr und in zwei Bauabschnitten durchgeführt. Lediglich die Zufahrt über die B286 aus Richtung Oerlenbach wird während der gesamten Baumaßnahme gesperrt sein.

Straßensperrungen und Umleitung

Im ersten Bauabschnitt erfolgt ab Montag, 6. Oktober, die Sperrung der Einmündung Richtung Oerlenbach. Die Umleitung erfolgt über die KG 3 – KG 4 – Ebenhausen – KG 4 – B 19 und umgekehrt.

Die Arbeiten erfolgen mit einer halbseitigen Sperrung auf der Westseite, sodass die Fahrt Münnerstadt – Poppenhausen mittels Ampelregelung geöffnet bleiben kann.

Im zweiten Abschnitt wechselt die halbseitige Sperrung auf die östliche Seite, sodass aus beiden Fahrtrichtungen (Münnerstadt und Poppenhausen) ein Abbiegen auf die B 286 in Richtung Oerlenbach wieder möglich ist. Die Zufahrt aus Oerlenbach kommend bleibt weiterhin gesperrt.

Moderne Ausstattung

Die neue Ampelanlage wird mit Anforderungsschleifen und Kameratechnik ausgestattet, die den Verkehrsfluss in Echtzeit erfassen. Die Grünzeiten sind also nur so lange aktiviert, wie es der tatsächliche Verkehrsbedarf erfordert. Dies sorge nicht nur für eine erhöhte Sicherheit, sondern auch für einen zügigen Verkehrsablauf.

Die Entscheidung für das Errichten der Ampel fällten die zuständigen Mitglieder der Unfallkommission, bestehend aus der örtlichen Polizeiinspektion, der unteren Straßenverkehrsbehörde am Landratsamt Bad Kissingen und Vertretern des Staatlichen Bauamtes Schweinfurt.

Die Baukosten betragen circa 260.000 Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen. 

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