Vor rund drei Jahren stellten die Stadträtinnen Franziska Kaul (CSU), Heike Greenberg-Kremser (PWG) und Stadtrat Florian Wildenauer (SPD) den Antrag zum Bau eines neuen Spielplatzes neben der Musikschule und auf dem ehemaligen Minigolfgelände nur wenige Schritte weiter.
Dort sollen nach der Entwurfsplanung, die im November 2022 im Stadtrat vorgestellt wurde, Spielgeräte überwiegend aus Stahl aufgestellt werden. Denn die Fläche ist als Überschwemmungsfläche gekennzeichnet und liegt in einem Dreieck zwischen Sinn auf der einen und Mühlgraben auf der anderen Seite.
Sonderförderung möglich
Geplant sind laut Entwurf unter anderem ein Klettergerüst, eine Nestschaukel, Hängematte, ein Bolzbereich, Picknickflächen und eine Tischtennisplatte. Ein Zaun um die Fläche ist auch wegen möglicher Überschwemmungen nicht eingeplant.
Um eine Sonderförderung von der Regierung zu erhalten, muss der Mehrgenerationen-Aspekt eine zentrale Rolle spielen. Das bedeutet, dass zusätzlich eine Calisthenics-Anlage mit Wackelbrücke, Kletterseil und Balancierpoller integriert werden sollen.
Noch keine Planung möglich
Auf Nachfrage im städtischen Bauamt heißt es: „Das Vorhaben befindet sich nach wie vor in baurechtlicher und förderrechtlicher Prüfung.“ Eine Planung für die weiteren Schritte könne es deshalb zum aktuellen Zeitpunkt nicht geben.
Derzeit befinde sich der Wasserspielbereich und die Barrierefreiheit in der Prüfung, schreibt Thorsten Grament vom Bauamt weiter. Erst wenn diese Themen abgearbeitet sind, sei es sinnvoll einen neuen Terminplan aufzustellen.
Kein Wasser zum spielen
Der mögliche Wasserspielplatz war von Beginn an unter Vorbehalt eingeplant. Denn der Mühlgraben enthält Wasser aus der flussaufwärts gelegenen Kläranlage in Riedenberg. Auch der Spielplatz im Siebener Park ist deshalb nicht direkt an den Bach angeschlossen.
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