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Erfolgreich als Modellprojekt
Jubel in Münnerstadt: Das Treibhaus-Projekt gewinnt
Bürgermeister Michael Kastl (rechts) und Klimamanager Stefan Richter betrachten einen von den Bürgern entwickelten Entwurf für das Treibhaus-Projekt.
Bürgermeister Michael Kastl (rechts) und Klimamanager Stefan Richter betrachten einen von den Bürgern entwickelten Entwurf für das Treibhaus-Projekt. // Thomas Malz
Münnerstadt – Die Stadt Münnerstadt gehört zu den besten fünf des Modellprojekts "Landstadt Bayern" und wird deshalb auch weiter gefördert. Das Bauministerium zollte mit der Entscheidung den Mürschtern Respekt.

So viele Köpfe haben mitgedacht, so viele Menschen haben sich engagiert, so viele Münnerstädter haben jetzt wirklich großen Grund zur Freude: Das Treibhaus-Projekt wird vom bayerischen Bauministerium weiter unterstützt und gefördert.

Damit steht der Umgestaltung des alten Gärtnerei-Geländes hin zu einem Wohnquartier in der Innenstadt wohl nichts mehr im Wege.

Mit dem Projekt Landstadt Bayern bot das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr zehn bayerischen Städten und Gemeinden die Chance, neue städtebauliche Planungskonzepte und angepasste Lösungen auf die aktuellen Herausforderungen vor Ort zu entwickeln.

Münnerstadt beeindruckte Ministerium

Und diese Konzepte - bis hin zum Architektenwettbewerb - scheint das Ministerium beeindruckt zu haben. Denn Münnerstadt landete unter den letzten fünf Bewerbern. 

"Die Stadt hat einen beispielhaften Beteiligungsprozess angestoßen und einen städtebaulichen Wettbewerb für das Gelände durchgeführt", heißt es in der Pressemitteilung aus dem Ministerium.  Der Wettbewerb habe "eine attraktive Planung für ein klimagerechtes und gemeinschaftsorientiertes Quartier hervorgebracht".

Neben Münnerstadt wurden diese Gemeinden auch ausgewählt: Dorfen (Oberbayern), Mainleus (Oberfranken), Roth (Mittelfranken) und Wildpoldsried (Schwaben). 

Wichtig war die Beteiligung der Mürschter

Die Bürgerinnen und Bürger vor Ort wurden intensiv in den Prozess eingebunden. Im November etwa konnten die Architekten-Modelle öffentlich im Rathaus begutachtet werden - welcher Architekt hatte die besten Ideen für ein Quartier, in dem es sich nicht nur gut leben und arbeiten lässt, sondern auch Raum für Begegnungen bietet?

Nun ist Münnerstadt unter den fünf Auserwählten, die besonders innovative Ansätzen aufweisen. Deshalb erhält die Stadt Münnerstadt für die Vorbereitung der Umsetzung weitere fachliche und finanzielle Unterstützung vom Bauministerium.

„Die Städte und Gemeinden im ländlichen Raum verfügen über viel Potenzial. Mit diesen setzen wir uns im Modellprojekt Landstadt Bayern intensiv auseinander, um sie als lebenswerte Standorte noch attraktiver zu machen“, sagte Bayerns Bauminister Christian Bernreiter nach der Sitzung des Auswahlgremiums. „Die vorliegenden Konzepte unserer zehn Modellkommunen zeigen, dass auch Kreativität und hohes Engagement wertvolle Ressourcen unserer bayerischen Städte und Gemeinde sind“, so Bernreiter weiter.

Unterstützung für die Stadt geht weiter

„Ich freue mich, dass wir die Stadt Münnerstadt weiter in unserem Modellprojekt unterstützen können“, sagt Bernreiter. „Mit ihren kreativen Ideen bei der Beteiligung der Menschen vor Ort setzt sich die Stadt konsequent für eine ressourcenschonende, klimagerechte und gemeinschaftsorientierte Entwicklung des ehemaligen Gärtnereigeländes ein.“

Das sind die nächsten Schritte

In den kommenden Monaten wird die Stadt Münnerstadt die nächsten Planungsschritte zur Vorbereitung der Umsetzung des Projektes einleiten. In den Prozess werden die Bürgerinnen und Bürger vor Ort weiterhin intensiv eingebunden. Die Stadt erhält dafür fachliche Beratung durch ein Expertengremium und Fördermittel in Höhe von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten für die Erarbeitung weiterer Planungen.

Nähere Informationen zum Projekt gibt es unter landstadt.bayern.de.

 

Mehr zum Treibhaus-Projekt lesen Sie hier: 

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