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Wann startet die Neugestaltung des Marktplatzes Hammelburg?
Der Marktplatz in Hammelburg soll umgestaltet werden. Den neusten Stand der Planungen erklärte Bürgermeister Armin Warmuth (CSU) in der Bürgerversammlung.
Der Marktplatz in Hammelburg soll umgestaltet werden. Den neusten Stand der Planungen erklärte Bürgermeister Armin Warmuth (CSU) in der Bürgerversammlung. // Milena Meder
Hammelburg – Im September 2024 wurde in Hammelburg ein erster Entwurf zur Umgestaltung des Umfeldes Marktplatz und Buttenmarkt vorgestellt. Noch sind keine Arbeiten zu sehen. Der neueste Stand.

Das Umfeld am Marktplatz und Buttenmarkt in Hammelburg soll umgestaltet werden. Am 11. September 2024 hatte Hartmut Holl vom Würzburger Planungsbüro Holl Wieden Partnerschaft einen Vorentwurf zur Umgestaltung in einer Stadtratssitzung vorgestellt.

Damals sorgte vor allem die neue Pflasterung für Aufregung. In der letzten Bürgerversammlung berichtete Bürgermeister Armin Warmuth (CSU) nun von den aktuellen Diskussionen.  

Das Pflaster am Marktplatz in Hammelburg ist in einem schlechten Zustand.
Das Pflaster am Marktplatz in Hammelburg ist in einem schlechten Zustand. // Milena Meder

Insgesamt erstreckt sich das Gebiet für die geplante Umgestaltung bis in die Kirchgasse, zur Einfahrt der Polizei im Roten Schloss und der Frobeniusstraße. „Wer mal über den Marktplatz läuft, merkt sofort, dass das Pflaster nicht mehr das Beste ist“, sagt Warmuth.

Immer mal wieder seien Steine locker. Allgemein weise das Umfeld einen „bunten“ Belag auf, von grauem Muschelkalk über Porphyr, einem vulkanischen Naturstein, bis hin zu rotem Granit. An einigen Stellen fehlen Pflastersteine; die Lücken wurden mit dunkelgrauem Asphalt verfüllt.

Kein Beschluss vor der Sommerpause

Geplant sind für die Neugestaltung vorerst Kosten in Höhe von 2,3 Millionen Euro, berichtet der Bürgermeister. „Wir diskutieren hier gerade noch über den Klima- und Denkmalschutz“, sagt er. Die Auffassungen zu den beiden Themen seien allerdings konträr.

Deshalb würden aktuell noch Gespräche laufen, die sich durchaus als schwierig herausgestellt hätten. „Wir haben ein markantes Rathaus, das auch weiterhin präsent sein soll. Es ist aber natürlich auch wichtig, den klimatischen Anforderungen Rechnung zu tragen.“ 

Auf Nachfrage eines Bürgers in der vergangenen Bürgerversammlung, wann dann wirklich mit einem Baustart gerechnet werden kann, antwortet Warmuth: „Mir persönlich war es ein Anliegen, dass der Verbindungsweg zwischen Bürgerhaus und dem angrenzenden Gebäude heuer noch passieren kann.“

Ob das gelingt, kann der Politiker aber nicht versprechen. Es stehen noch weitere Abstimmungsgespräche und Termine bei der Regierung aus. „Ich kann zur zeitlichen Abfolge noch nichts sagen.“ Vor der Sommerpause sei ein Beschluss im Stadtrat aber unwahrscheinlich, insofern werde sich das vermutlich noch etwas nach hinten ziehen, berichtet der Bürgermeister.

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