Mit einer Blutentnahme endete am späten Montagabend (12. Oktober 2026) gegen 23.30 Uhr die Fahrt einer 50-Jährigen, die von Beamten der Verkehrspolizei Coburg kurz nach der Autobahnausfahrt Rödental kontrolliert wurde.
Zuvor war die Frau den Polizisten aufgefallen, weil sie ihren Peugeot auf der A73 sehr langsam und in Schlangenlinien fuhr. Nachdem sich das Polizeiauto vor den Wagen der Frau gesetzt und Signale zum Folgen gegeben hatte, fuhr sie noch langsamer und blendete die Polizeibeamten mit eingeschaltetem Fernlicht.
Polizei zieht auffällige Fahrerin auf A73 aus dem Verkehr – Unfall mit Streifenwagen noch verhindert
Nach dem Verlassen der Autobahn musste der Streifenwagen – noch vor der beabsichtigten Kontrolle – wegen einer roten Ampel anhalten, was die 50-Jährige aber zunächst offenbar nicht registrierte. Glücklicherweise bremste die Autofahrerin im letzten Augenblick stark ab und verhinderte dadurch einen Zusammenstoß mit dem Wagen der Verkehrspolizei.
Das auffällige Fahrverhalten war bei der Überprüfung der Fahrtauglichkeit schnell erklärbar: Den Polizisten schlug deutlicher Alkoholgeruch entgegen. Da ein Test nicht mehr möglich war, ordnete die Polizei eine Blutentnahme an und unterband die Weiterfahrt.
In Abhängigkeit des Ergebnisses der Blutuntersuchung muss die Frau aus dem Landkreis Coburg nun damit rechnen, dass ihre Fahrerlaubnis auf dem Spiel steht.









