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Ereignisreicher Tag
Feuerwehr-Großeinsatz mit 200 Kräften im Kreis Coburg
Feuerwehr-Großeinsatz im Kreis Coburg – und es gab weitere Brände
Gleich drei Brände gab es am Sonntag im Kreis Coburg. // Michael Stelzner
Feuerwehr-Großeinsatz im Kreis Coburg – und es gab weitere Brände
Gleich drei Brände gab es am Sonntag im Kreis Coburg. // Michael Stelzner
Feuerwehr-Großeinsatz im Kreis Coburg – und es gab weitere Brände
Gleich drei Brände gab es am Sonntag im Kreis Coburg. // Michael Stelzner
Feuerwehr-Großeinsatz im Kreis Coburg – und es gab weitere Brände
Gleich drei Brände gab es am Sonntag im Kreis Coburg. // Michael Stelzner
Feuerwehr-Großeinsatz im Kreis Coburg – und es gab weitere Brände
Gleich drei Brände gab es am Sonntag im Kreis Coburg. // Michael Stelzner
Signet des Fränkischen Tags von Redaktion
Landkreis Coburg – In den Gemeinden Sonnefeld und Weidhausen kam es am Sonntag (26. Juli 2026) zu gleich drei Bränden. Die Feuerwehr war bei einem Großeinsatz mit 200 Kräften vor Ort.
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Drei Brände im Landkreis Coburg: In den Gemeinden Sonnefeld und Weidhausen kam es kurz nacheinander zu einem Waldbrand, einem Feldbrand und einem brennenden Traktoranhänger.

Rund 200 Feuerwehrkräfte und helfende Landwirte bekämpften bei einem Großeinsatz die Flammen.

Waldbrand nahe Weischau: Feuerwehren aus den Kreisen Coburg, Kronach und Lichtenfels im Einsatz

Nahe dem Sonnefelder Gemeindeteil Weischau hat am Sonntagnachmittag ein Waldstück gebrannt. Die Brandmeldung ging um 13.26 Uhr ein.

Wie Kreisbrandrat Stefan Püls mitteilte, der selbst im Einsatz war, fingen in einem Waldstück Reste von gestapelten Holz- und Baumfällarbeiten Feuer.

Insgesamt waren 200 Einsatzkräfte von Feuerwehren aus den Landkreisen Coburg, Kronach und Lichtenfels vor Ort. Das Feuer konnte dank des schnellen Eingreifens relativ zügig unter Kontrolle gebracht werden und begrenzte sich ausschließlich auf die direkte Ausbruchsstelle, wie Püls berichtete.

Kreisbrandrat berichtet über Glücksfall

Als zusätzlicher Schutzfaktor erwies sich ein Waldweg, der zu den aufgestapelten Holz- und Baumfällresten führt: Dieser fungierte als Trennstreifen und begünstigte, dass sich der Brand nicht ausbreitete. Zudem vereinfachten günstige Windverhältnisse die Löscharbeiten, da der Wind vom Brandherd und aus dem Wald wegwehte.

„Der Wind war zum Glück günstig“, sagte Püls. Der Brand sei inzwischen unter Kontrolle.

Weil noch Nachlöscharbeiten anstünden, gibt es eine Brandwache. Laut dem Kreisbrandrat haben die Einsatzkräfte Bäume gefällt, die hätten umkippen können.

Zweites Feuer auf Feldstück: In einer Minute Brandfläche vervierfacht

Unweit des Brandes in Weischau gab es am Sonntagnachmittag einen zweiten Brand auf einem Feldstück, auf dem Erntearbeiten stattgefunden haben. Die Feuerwehr wurde um 15.18 Uhr alarmiert.

Mithilfe einer Drohne konnten die Einsatzkräfte diesen Brand schnell erkennen. Laut Püls hat sich das Feuer sehr schnell verbreitet – in einer Minute habe sich die Brandfläche vervierfacht: „Der Wind war ausschlaggebend – das war enorm“. 

Die Einsatzkräfte konnten auch hier schnell eingreifen und das Verbreiten des Brandes verhindern. Das lag Püls zufolge auch daran, dass sie schon vor Ort waren und die Einsatzkräfte koordiniert umverteilt werden konnten. Ein Dank gelte auch allen helfenden Landwirten, die mit ihren schweren Transportfahrzeugen Löschwasser brachten.

Dritter Brand mit Warnung für die Bevölkerung

Zudem kam es im Weidhausener Gemeindeteil Neuensorg am Nachmittag zu einem weiteren Einsatz. Wie die Polizei berichtet, hatte ein 67-Jähriger Strohballen geladen, als der Anhänger auf der Strecke zwischen Neuensee und Neuensorg aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geriet. Der Landwirt hielt daraufhin am Ortseingang von Neuensorg an und koppelte den Anhänger von seinem Traktor ab.

Zu diesem Zeitpunkt stand der Anhänger samt Ladung bereits vollständig in Flammen. Beim Abkoppeln zog sich der Mann Verbrennungen an der Hand zu. Die örtlichen Feuerwehren übernahmen die Brandbekämpfung in der Ortsdurchfahrt von Neuensorg. Während der Brandbekämpfung und der sich anschließenden Reinigungsmaßnahmen wurde die Lichtenfelser Straße abgesperrt.

Der Sachschaden liegt laut Polizei vierstelligen Eurobereich. Die Neustadter Polizei schließt ein vorsätzliches Inbrandsetzen aus und ermittelt wegen eines Brandfalls mit Personenschaden. "Es war ein ereignisreicher Sonntag. Zum Glück ging alles glimpflich aus", resümierte Pülz.

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