Zu einem Einsatz, bei dem vermeintlich eine Katze im Mauerwerk festsitzen sollte, wurden Feuerwehr und Polizei am Montagabend, 4. Mai, ins Stadtgebiet Neustadt gerufen. Um 19.30 Uhr meldete sich ein 33-Jähriger bei der Integrierten Leitstelle und teilte das eingeschlossene Tier in einem Gebäude in der Damaschkestraße mit, wie die Polizeiinspektion Neustadt bei Coburg berichtet.
Feuerwehr Neustadt öffnet Teile des Mauerwerks
Bei Eintreffen der Polizeistreife hatte die Neustadter Feuerwehr bereits damit begonnen, Teile des Mauerwerks zu öffnen, in dem offenbar eine Katze in einem Regenfallrohr feststeckte. Eine zwischenzeitlich verständigte Kanalreinigungsfirma lokalisierte mittels einer Rohrinspektionskamera ein Tier mehrere Meter tief im Fallrohr.
Um das Mauerwerk nicht gänzlich aufstemmen zu müssen, was zu einem größeren Gebäudeschaden geführt hätte, einigte man sich auf eine Tierrettung mittels eines Staubsaugers. Mit Hilfe des Industriegeräts saugten die Einsatzkräfte das Tier vorsichtig an und retteten es schließlich aus dem Regenrohr.
Das gerettete Tier war doch keine Katze
Bei dem geretteten Vierbeiner handelte es sich allerdings nicht um eine Katze, sondern um ein Marder-Baby. Dieses brachte die Feuerwehr nach der erfolgreichen Rettung in eine Tierklinik im Landkreis Coburg.












