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„Wir sind sehr traurig“
Sommerfest abgesagt! Schuld ist der Eichenprozessionsspinner
Eichenprozessionsspinner
Bei den deutlich erkennbaren Haaren handelt es sich aber nicht um die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners. Diese sind so winzig, dass sie mit bloßem Auge nicht zu sehen sind. (Archivbild) // Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Neustadt bei Coburg – Kleine Viecher sorgen für große Enttäuschung beim Schrebergartenverein „Zu den Linden“. Aus der dreitägigen Sause, zu der auch die Gruppe Volxxrock hätte kommen sollen, wird jetzt nichts.
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Die Vorbereitungen sind längst angelaufen. Von Freitag, 24. Juli, bis Sonntag, 26. Juli, sollte beim Schrebergartenverein  „Zu den Linden“ in Neustadt bei Coburg groß gefeiert werden. Denn der Verein kann heuer auch noch ein Jubiläum begehen: Er besteht bereits seit 110 Jahren. Doch aus dem dreitägigen Sommerfest, zu dem auch die Gruppe Volxxrock hätte kommen sollen, wird jetzt nichts. Schuld ist der Eichenprozessionsspinner.

Eichenprozessionsspinner: Kontakt vermeiden!

Wie es in einer Mitteilung des Vereins heißt, habe sich der Eichenprozessionsspinner auf dem Vereinsgelände in der Austraße eingenistet. Bevor die kleinen Viecher zu Schmetterlingen werden, sind die Raupen für den Menschen besonders durch ihre giftigen Brennhaare gefährlich, wie der Naturschutzbund Deutschland auf seiner Internetseite erklärt. Diese Brennhaare würden ein Nesselgift enthalten, das bei Kontakt heftige allergische Reaktionen auslösen kann. „Die Beschwerden reichen von starkem Juckreiz und Hautausschlag über Bindehautentzündungen bis hin zu Atemnot.“

Schrebergartenverein: Sicherheit geht vor!

„Wir sind sehr traurig darüber“, heißt es in der Mitteilung des Schrebergartenvereins, „aber Sicherheit geht selbstverständlich aus.“ Und: „Wir freuen uns schon jetzt darauf, nächstes Jahr um so doller zu feiern!“

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