Fränkische Weihnacht in der Kurstadt Bad Rodach: Das bedeutet Wohlgefühl an einem Ort, der kleine und große Weihnachtsfans wie ein Magnet anzieht. Im herrlichen Ambiente zwischen Ruhe und Zufriedenheit ausstrahlenden Fachwerkhäusern, einem im besonderen Glanz erleuchteten Marktplatz, einem festlich geschmückten Schlossplatz genoss eine schier unüberschaubare Menge das Flair, das Bad Rodach am Sonntag in die fränkische Weihnachtshauptstadt verwandelte.
Die strahlende Sonne setzte der zauberhaften Atmosphäre noch die Krone auf und ließ den fehlenden Schnee nicht vermissen. Die Kurstadt stellte alles auf, um den Erwartungen der Gäste, die auch aus weiteren Gefilden angereist waren, gerecht zu werden.
Ein nicht zu verkennender Duft
Das Tor für einen romantischen Nachmittag stießen die „Jungen Roßfelder“ auf, die schon zahlreichen Gäste eindrucksvoll auf die Fränkische Weihnacht eingestimmt hatten. Lang dauerte es nicht, bis ein nicht zu verkennender Duft aus Glühwein und anderen Leckereien sich wohltuend über den Markt- und Schlossplatz verbreitete. Die Besucher nahmen beim Bummel die kulinarischen Angebote gern an.
Alphornbläser, Tanzvorführung und Ronny Söllner
Damit sich die Fränkische Weihnacht anders als ein „gewöhnlicher“ Weihnachtsmarkt präsentierten konnte, sorgte ein liebevolles Bühnenprogramm für reichlich Abwechslung. So verwöhnten musikalisch die Milzer Alphornbläser, das Orchester „Fortissimo“ der Musikschule Fröhlich, die Stadtkapelle Bad Rodach sowie die Trommelzwerge und nicht zuletzt Ronny Söllner die Gäste auf dem Marktplatz. Ein Augenschmaus war die Vorführung des „Tanzzentrums am Markt“.
Ein waches Auge über das Geschehen hatte der Bad Rodacher Nachtwächter. Aber nicht nur der Bereich vor dem Rathaus lockte die Gäste an. Im Haus des Gastes wurden Bücherfreunde beim Flohmarkt fündig. Die Bad Rodacher City Dancers setzten in der aus den Nähten platzenden Gerold-Strobel-Halle eindrucksvoll die Revue „Weihnachten in New York“ tänzerisch in Szene. Wer etwas Ruhe suchen wollte, war bei der Johanniskirche gut aufgehoben.
Stippvisite von Christkind, Engel und Nikolaus
Natürlich durften das Christkind, die Engel und der Nikolaus nicht fehlen. Die Kinder machten große Augen, als sie die weihnachtliche Gruppe entdeckten. Am Ende des Abends konnte allen Protagonisten attestiert werden, dass sie dazu beigetragen hatten, die Fränkische Weihnacht wieder zu einem lang im Gedächtnis bleibenden Ereignis werden zu lassen, auf dessen Wiederholung sich alle schon jetzt freuen.
Lesen Sie auch

















