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Museum
Niederlande und Osterschmuck
Museumsleiterin Alexandra Taschner mit einer Plüschfigur von Miffy, einer Figur des niederländischen Illustrators Dick Bruna.
Museumsleiterin Alexandra Taschner mit einer Plüschfigur von Miffy, einer Figur des niederländischen Illustrators Dick Bruna. // Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt
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Neustadt bei Coburg – Mit einem abwechslungsreichen Programm will das Museum der Deutschen Spielzeugindustrie im Februar Familien anlocken. Beim Spielen und Basteln wird auch viel Wissenswertes vermittelt.
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Im Februar wartet das Museum der Deutschen Spielzeugindustrie in Neustadt wieder mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm für Familien aus der ganzen Region auf. „Kreative Mitmachangebote, thematische Mottonachmittage und spielerische Entdeckungen verbinden kulturelle Bildung mit familienfreundlicher Unterhaltung“, heißt es in einer Mitteilung des Museums. Dessen Leiterin Alexandra Taschner erklärt: „So wird das Museum zu einem Ort, an dem Kinder und Erwachsene gemeinsam erleben, gestalten und lernen können – und zugleich regionale Kultur, Geschichte und Identität auf spielerische Weise vermittelt werden.“ Damit stärke das Museum seine Rolle als zentraler Akteur der Familienarbeit und der kulturellen Teilhabe in der Region.

Was ist typisch für die Niederlande?

Zuerst aber geht der Blick über die Grenzen der Region hinaus. „Typisch niederländisch?!“ lautet das Motto am Sonntag, 8. Februar, von 13 bis 17 Uhr.. Große und kleine Besucher können sich auf ein buntes Programm rund um Kultur, Kreativität und kulinarische Spezialitäten der Niederlande freuen.

Im Museumscafé werden typisch niederländische Kuchen angeboten. Kreativ wird es bei verschiedenen Mitmachangeboten: Inspiriert von den Niederlanden können Tulpen, Windmühlen und Bilder gestaltet werden – unter anderem in Anlehnung an die Kunst von Vincent van Gogh.

Auch die niederländische Spielzeugindustrie steht im Fokus: Miffy, die bekannte Figur des niederländischen Illustrators Dick Bruna, sowie weitere niederländische Spielwaren laden zum Ausprobieren und Entdecken ein.

Natürlich dürfen auch weitere typische Aspekte der Niederlande nicht fehlen: Käse als typisch holländisches Produkt gehört ebenso zum Mottonachmittag wie die Auseinandersetzung mit der Geschichte und Bedeutung von Anne Frank. Das jüdische Mädchen war mit seiner Familie 1934 vor den Nazis aus Frankfurt nach Amsterdam geflüchtet. Während der deutschen Besatzung lebte die Familie ab Juli 1942 in versteckt in einem Hinterhaus, bis sie im August 1944 gefunden wurde. Anne Frank starb im Februar 1945 im Konzentrationslager in Bergen-Belsen. Weltbekannt ist ihr Tagebuch, in dem sie den Alltag im Versteck schreibt.

Der Mottonachmittag „typisch niederländisch?!“ bietet damit eine Gelegenheit, niederländische Kultur aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen – kreativ, spielerisch und genussvoll. Erwachsene zahlen für den Nachmittag fünf Euro (ermäßigt vier Euro), für Kinder und Jugendliche ist die Teilnahme frei.

Wichtelwerkstatt und Spielezeit

Einmal im Monat lernen Kinder im alter von drei bis fünf Jahren und ihre (Groß-)Eltern verschiedene Materialien und Techniken kennen. Gemeinsam gestalten sie unter Anleitung in der Museumswichtel-Werkstatt kreative Werke. Am Dienstag, 10. Februar, von 14.30 bis 16 Uhr, wird mit Krepppapier gebastelt. Bei dem Kooperationsprojekt mit dem Familienzentrum Neustadt ist der Eintritt frei.

Jeden dritten Mittwochnachmittag im Monat ist Spielezeit im Museum. Das Angebot richtet sich an Kinder bis zu drei Jahren. Am Mittwoch, 18. Februar, von 14.30 bis 16 Uhr, können Babys und Kleinkinder gemeinsam mit ihren Begleitpersonen altersgerechtes Spielzeug ausprobieren, erste Sinneserfahrungen sammeln und spielerisch die Welt entdecken. Gleichzeitig bietet die Spielezeit eine schöne Gelegenheit, andere Familien aus der Region kennenzulernen, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Der Eintritt ist frei.

Osterdeko gestalten

Gleich zweimal kommt Mandy Bieberbach von Happy Bieber ins Museum, um zusammen mit Kindern und Erwachsenen schöne Dinge zu gestalten. Am Samstag, 21. Februar, von 14 bis 16.30 Uhr geht es um Osterkränze aus Trockenblumen.

Ein feines Gespür für Farben, Formen und Design ist in der Spielzeugindustrie unerlässlich – und genau dieses kreative Denken überträgt Mandy Biberbach von Happy Biber auf die Welt der Dekoration. In diesem zweieinhalbstündigen Kurs gestalten die Teilnehmenden unter Anleitung individuelle Osterkränze aus Trockenblumen und lernen, wie Prinzipien aus der Spielzeugwelt wie handwerkliche Fertigung und dekorative Gestaltung, in kreative Heimprojekte einfließen können. Die Teilnahme am Workshop kostet 49 Euro; Anmeldung ist möglich bis Sonntag, 8. Februar per E-Mail an info@spielzeugmuseum-neustadt.de oder unter Telefon 09568-5600.

Die Kinder.Kreativ.Werkstatt öffnet am Samstag, 28. Februar, von 14 bis 16.30 Uhr im Spielzeugmuseum. Unter Anleitung von Mandy Biberbach gestalten Kinder aus Leinwand, Feder und Draht eigene Osterdekorationen. Dabei zeigt sie, wie sich Prinzipien aus der Spielzeugwelt auf kreative Dekoration übertragen lassen – ganz so, wie Spielzeug einst in Heimarbeit hergestellt wurde und Spielwaren oft zugleich dekorative Kunstwerke waren.

Die Kosten für den Workshop betragen 20 Euro, Anmeldung ist bis Samstag, 21. Februar erforderlich per E-Mail an info@spielzeugmuseum-neustadt.de oder unter Telefon 09568-5600.

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