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Sturmtief „Elli“
Landkreis-Bilanz: „Ein ganz normaler Wintertag“
Winter Landkreis Coburg
Rückkehr zum Boxenstopp in der Kreisstraßenmeisterei: Die Einsatzfahrzeuge des Landkreises Coburg werden noch den ganzen Freitag unterwegs sein, um die letzten Schneematsch-Reste von den Kreisstraßen zu entfernen. // Foto: Landratsamt Coburg / Berthold Köhler
Signet des Fränkischen Tags von Redaktion
Coburg – Während „Elli“ im Norden wütet, bleibt die Coburger Region gelassen: Die Kreisstraßenmeisterei und auch die Polizei ziehen nach nächtlichem Winterdienst eine entspannte Bilanz.
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Während es vor allem den Norden Deutschlands in Teilen heftiger trifft, so ist die Lage in Coburg recht entspannt. Wenn er die Bilanz aus der vergangenen Nacht zieht, dann kommt bei Edelbert Schöpplein, Leiter der Kreisstraßenmeisterei des Landkreises Coburg, „ein ganz normaler Wintertag“ heraus. Ein Tag, an dem seine Kollegen in den Räumfahrzeugen zwar gutzutun, aber keine außergewöhnlichen Herausforderungen zu bewältigen hatten, das teilt das Landratsamt am Freitag mit. 

Nur ein bisschen früher aufstehen als sonst sei angesagt gewesen: „Aufgrund der Wetterprognosen sind sämtliche verfügbaren Einsatzfahrzeuge bereits um Mitternacht und damit anderthalb Stunden früher als sonst losgefahren, um das fast genau 200 Kilometer lange Kreisstraßen-Netz frei von Eis und Schnee zu halten“, schildert Pressesprecher Berthold Köhler. 

Das Ziel: Schwarze Fahrbahnen

Wie immer bei winterlicher Witterung, standen die Kreisstraßen CO 4 (im Bereich Ottowind-Ahlstadt) sowie die Kreisstraße CO 11 im östlichen Landkreis besonders im Fokus, so die Mitteilung. Dort habe es in einigen Abschnitten sogar Schneeverwehungen gegeben, die den Verkehr vorübergehend behinderten. Weil die Temperaturen inzwischen aber deutlich gestiegen sind, werde es in den kommenden Stunden zumindest Schneeverwehungen nicht mehr geben.

Mit fünf Fahrzeugen – drei vom Landkreis, zwei von einem externen Vertragspartner – gehe es nun in den nächsten Stunden darum, auch die letzten Schneematsch-Reste von den Fahrbahnen zu bekommen. „Unser Ziel ist es, dass alle unsere Kreisstraßen im Laufe des Tages eine schwarze Fahrbahn haben“, sagt Edelbert Schöpplein. Denn die Zeit drängt: Schon im Laufe des morgigen Samstages sollen die Temperaturen deutlich sinken, was den Schneematsch auf den Straßen gefrieren lassen würde. Das will man auf den Kreisstraßen tunlichst vermeiden.

Das sagt die Polizei

Alles halb so schlimm: Auch die Polizeiinspektion Coburg meldet am Freitagmorgen eine ruhige Lage. „Es gab vereinzelte Unfälle, wie meist bei einem Wetterumschwung“, so Pressesprecher Jonas Krug. Größere Unfälle blieben aus, lediglich rutschte vereinzelt ein Auto in den Graben. Am Morgen blieben einige Lkw stecken. Für Lastwagen seien manche Passagen weiterhin schwierig, insgesamt sei die Situation auf den Straßen aber entspannt. Mit Blick auf den Wetterbericht mahnt Krug dennoch: langsam fahren.

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