Weihnachten
Wo Christkinder zur Schule gehen
Am Ende eines spannenden und interessanten Tages trafen sich die Teilnehmerinnen am 3. Christkind Symposium  in der Alten Weihnachtsfabrik, um das Erlebte Revue passieren zu lassen.
Am Ende eines spannenden und interessanten Tages trafen sich die Teilnehmerinnen am 3. Christkind Symposium in der Alten Weihnachtsfabrik, um das Erlebte Revue passieren zu lassen.
Foto: Martin Rebhan
Mit Urkunden wurde die Teilnahme am 3.Christkind Symposium in Neustadt dokumentiert. Bei der Überreichung assistierte das ehemalige Nürnberger Christkind Rebecca Ammon dem stellvertretenden Landrat Martin Stingl.
Mit Urkunden wurde die Teilnahme am 3.Christkind Symposium in Neustadt dokumentiert. Bei der Überreichung assistierte das ehemalige Nürnberger Christkind Rebecca Ammon dem stellvertretenden Landrat Martin Stingl.
Foto: Martin Rebhan
F-Signet von Martin Rebhan Fränkischer Tag
Neustadt bei Coburg – 17 Christkinder haben am Symposium in Neustadt teilgenommen, um sich auf ihre Aufgabe in der Vorweihnachtszeit vorzubereiten.

Für das Weihnachtsfest ist das Christkind schlechthin die Symbolfigur Dieses hohe Amt erfordert viel Persönlichkeit und Engagement, um die Anforderungen und Aufgaben im Rampenlicht zu meistern. Damit Christkinder aus der Metropolregion bestens auf die Berufung vorbereitet sind, veranstaltete das Regionalmanagement Coburg in Zusammenarbeit mit der Metropolregion Nürnberg, der kultur.werk.stadt Neustadt, der Alten Weihnachtsfabrik Neustadt und der Tourismusregion Coburg-Rennsteig das dritte Christkinder Symposium.

Foto- und Interviewtraining

Nachdem Lauscha zweimal Veranstaltungsort war (2017 und 2018), fanden sich in diesem Jahr 17 Christkinder und ein Engelchen im Alter zwischen neun und 24 Jahren in Neustadt ein, um sich professionell auf die kommenden Herausforderungen vorbereiten zu lassen. Inhalte der Workshops, die die Christkinder durchliefen waren: „Stärkung des Selbstbewusstseins und des eigenen Auftretens“, „Was ich beachten muss, wenn ich als Christkind fotografiert werde“, „Sicheres Auftreten bin Interviews von Radio- und Fernsehsehsendern“ und „Was antworte ich als Christkind auf die unterschiedlichsten Fragen von Kindern und Besuchern“.

Als Coaches konnten gewonnen werden Kommunikationstrainerin und Mental- Coach Claudia Simmerl, Fotografin Steffi Rebhan, Radio Eins Moderatorin Uli Noll, Journalist und Kameramann Dominik Novotny und Logopädin Femke Flessa. Unter den Teilnehmerinnen waren nicht nur Schülerinnen, sondern auch Studentinnen, eine angehende Grundschullehrerin, eine Physiotherapeutin und zwei Erzieherinnen.

Zum Ende der Workshops stieß mit Rebecca Ammon ein ehemaliges Nürnberger Christkind zu der Gruppe und berichtete von ihren Erfahrungen, die sie gesammelt hat. Die wichtiges Botschaft für die Teilnehmerinnen war: "Wenn ihr alles aus dem Herzen heraus macht, können die Menschen um euch herum auch nicht anders". Als eine der schönsten Erfahrung beschrieb Rebecca Ammon, dass man als Christkind alle Menschen, egal aus welchem sozialen Umfeld und Alter, zusammenbringen kann.

Zum ersten Mal dabei

Sieben der Christkinder haben das Amt nicht zum ersten Mal inne. Ihre Intentionen, warum sie wieder Kraft, Energie und Zeit einbringen wollen, sind vielschichtig. Eines einte aber alle: "Der Wunsch Erwachsenen und Kindern mit viel Liebe und Hingabe Freude und Hoffnung zu geben und schließlich Licht ins Dunkel zu bringen". Stellvertretender Landrat Martin Stingl durfte am Ende eines interessanten und spannenden Tages den Teilnehmerinnen ihre Bestätigungsurkunden überreichen. Abschließend lud er die Verantwortlichen des Symposiums ein, Neustadt wieder als Veranstaltungsort zu wählen. "Wir stehen bereit", betonte Stingl.

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