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Pläne durchkreuzt
"Kam alles anders": Brand in Oberfranken sorgt für Großeinsatz - Bewohner verletzt
Verletzter bei Brand von Mehrfamilienhaus im Kreis Kulmbach
Feuerwehrleute sind an einem Wohnhaus im Pressecker Ortsteil Wartenfels (Kreis Kulmbach) im Einsatz. In einem Zimmer war ein Brand ausgebrochen, der auf das Dach übergegriffen hat. Teilweise waren deshalb bis zu 160 Feuerwehrleute im Einsatz. // Foto Feuerwehr
Verletzter bei Brand von Mehrfamilienhaus im Kreis Kulmbach
Feuerwehrleute sind an einem Wohnhaus im Pressecker Ortsteil Wartenfels (Kreis Kulmbach) im Einsatz. In einem Zimmer war ein Brand ausgebrochen, der auf das Dach übergegriffen hat. Teilweise waren deshalb bis zu 160 Feuerwehrleute im Einsatz. // Foto Feuerwehr
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Wartenfels – Einige Feuerwehrleute wollen zum Kronacher Freischießen. Dann macht ihnen ein Einsatz im Kreis Kulmbach jedoch einen Strich durch die Rechnung.
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Ein Zimmerbrand, bei dem ein Mensch verletzt wurde, hat einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Ein Anwohner habe am Donnerstagabend (20. August 2026) gegen 18.10 Uhr das Feuer in der Dachwohnung des Mehrfamilienhauses im Pressecker Ortsteil Wartenfels (Kreis Kulmbach) bei der Rettungsleitstelle gemeldet, teilte die Polizei mit. Die Bewohner hätten sich in Sicherheit bringen können. Ein Mann sei durch Rauchgase leicht verletzt und vom Rettungsdienst behandelt worden.

Ersten Ermittlungen zufolge sei der Brand in einem Zimmer der Wohnung entstanden und habe auf das Dach übergegriffen. Die umliegenden Feuerwehren waren laut Freiwilliger Feuerwehr Stadtsteinach mit einem Großaufgebot im Einsatz. Teils seien den Angaben zufolge rund 160 Einsatzkräfte aus den Landkreisen Kulmbach, Kronach und Hof vor Ort gewesen. Viele hätten eigentlich andere Pläne gehabt: "Für einige sollte es zum Kronacher Freischießen gehen, andere wollten sich am Abend das Feuerwerk ansehen", hieß es. Doch dann "kam alles anders". 

Bei den Löscharbeiten sei die Wasserversorgung aufgrund des steilen Geländes eine besondere Herausforderung gewesen. Feuerwehrleute seien demnach bis in die Nacht im Einsatz gewesen. Die Feuerwehr habe jedoch eine "großartige Unterstützung", heißt es in einem Facebook-Post. Die Einsatzkräfte seien von Nachbarn und einem Restaurant spontan mit Getränken und Verpflegung versorgt worden. Die weiteren Ermittlungen der Polizei laufen. Das Haus ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Schätzungen zufolge entstand bei dem Brand ein Schaden von mindestens 100.000 Euro.

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