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Unfall
"Verlor Kontrolle": Lkw begräbt Straße unter Kies - massiver Schaden
Kasendorf: Lkw umgekippt - Fahrbahn unter Splitt begraben
Die Bergungsarbeiten gestalteten sich aufwendig, da sich die Ladung über die gesamte Fahrbahn verteilt hatte. // Polizeiinspektion Kulmbach
Kasendorf: Lkw umgekippt - Fahrbahn unter Splitt begraben
Kasendorf: Lkw umgekippt - Fahrbahn unter Splitt begraben // Erwin Wodicka/PetraD/Colourbox
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Kasendorf – Ein Lkw-Unfall sorgt im Raum Kasendorf sorgte für Verkehrsbehinderungen. Der Laster war umgekippt und hatte seine Ladung verloren.
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Ein Unfall mit einem Kieslaster hat am Donnerstagmorgen bei Kasendorf im Landkreis Kulmbach für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Die Staatsstraße 2190 musste stundenlang voll gesperrt werden.

Der Fahrer des Sattelzugs wurde bei dem Unfall verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich aufwendig, da sich die Ladung über die gesamte Fahrbahn verteilt hatte.

Kieslaster kippt um: Fahrer trug keinen Sicherheitsgurt

Der Unfall ereignete sich gegen 5.10 Uhr auf Höhe der Kreuzung zur Staatsstraße 2190, wie die Polizeiinspektion Kulmbach mitteilt. Ein Sattelzug war von Azendorf kommend in Richtung Modschiedel unterwegs, als das mit Kies beladene Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts ins Bankett geriet.

Der Fahrer verlor daraufhin die Kontrolle über den Lastwagen und kam über die Fahrbahn schließlich nach links von der Straße ab. Der Sattelauflieger kippte auf die Seite, wodurch sich die Ladung großflächig über die ganze Fahrbahn verteilte.

Der 58-jährige Fahrer aus dem Landkreis Kronach hatte zum Unfallzeitpunkt den Sicherheitsgurt nicht angelegt, heißt es im Polizeibericht. Er sei im Führerhaus herumgeschleudert worden und habe sich unter anderem Prellungen und Schürfwunden zugezogen. Der Rettungsdienst versorgte ihn an der Unfallstelle und brachte ihn zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.

Rund 30 Feuerwehrleute im Einsatz - 150.000 Euro Schaden

Der entstandene Gesamtsachschaden am Lastkraftwagen sowie an den Einrichtungen der Straße wird laut Polizei auf rund 150.000 Euro geschätzt. Ein Abschleppunternehmen kümmerte sich zusammen mit der Spedition um die Bergung von Fracht und Fahrzeug.

Die Feuerwehr war mit rund 30 Einsatzkräften vor Ort, um die Unfallstelle abzusichern und die Fahrbahn zu reinigen. Die Staatsstraße 2190 musste für die Dauer der Bergungsarbeiten voll gesperrt werden.

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