Die IHK für Oberfranken Bayreuth warnt in einer Mitteilung vor einer neuen Welle an Phishing-Versuchen. In den E-Mails, die vermeintlich von der IHK stammen, wird mit dem Betreff "Erforderliche Angabe zur Jahresabschluss-Übermittlung" oder "Fristgemäße Rückmeldung zur Einreichung Ihres Jahresabschlusses" beziehungsweise ähnlichen Formulierungen um Aktualisierung der Unternehmensdaten über einen bereitgestellten Link gebeten.
Betrüger täuschen seriösen Zweck vor
Die Abfrage erfolgt unter dem Vorwand, dass diese Informationen nötig wären, um den Jahresabschluss-Offenlegungspflichten nachzukommen und die konkrete Verarbeitung des Jahresabschlusses sicherzustellen. Hierbei wird der Eindruck erweckt, dass es sich um eine offizielle E-Mail der IHK handelt.
"Das ist nicht der Fall, es handelt sich um eine Phishing-Mail", sagt Andreas Wandner, IHK-Referent für Steuern, Handelsregister und CSR. "Eine IHK würde Unternehmensdaten niemals per E-Mail abfragen, Kontaktdaten werden auch nicht mit dem Bundesanzeiger abgeglichen, ebenso wenig kann eine IHK eine 'Einschränkung im (Handels-)Register' vornehmen, wie das in diesen Phishing-Mails behauptet wird", so der IHK-Experte.
Woran man Betrugs-Mails teils schnell erkennt
Die IHK empfiehlt, bei E-Mails besonders auf den Absender zu achten. Hier erkenne man am ehesten, dass es sich um eine Fake-Mail handelt. Die Absender-Adressen lauten etwa "info@banehrizs.org" oder auch "info@andifheu.org". "Ignorieren Sie solche E-Mails, klicken Sie nicht auf den Link und übermitteln Sie keinesfalls Ihre Daten", warnt Wandner.
Unternehmen, die Zweifel haben, ob eine erhaltene E-Mail tatsächlich von der IHK stammt, können sich kurz telefonisch bei ihrer jeweiligen IHK absichern, im Fall der IHK für Oberfranken Bayreuth beispielsweise unter der Telefonnummer 0921 886-225.












