Die Polizei spricht davon, dass sich ein 49 Jahre alter Lkw-Fahrer für „besonders clever“ gehalten habe – doch weil das Umfahren einer Sperrung dann doch nicht klappte, verursachte der Mann am Donnerstagmorgen ein Verkehrschaos an der Anschlussstelle Marktschorgast zur Autobahn 9.
Unfall an A9: Was ist passiert?
Zunächst hatte sich auf der Autobahn ein Unfall ereignet. Deshalb musste die Auffahrt der Anschlussstelle Marktschorgast in Fahrtrichtung München zeitweise mit Leitkegeln abgesperrt werden, um weiteres Auffahren zu verhindern.
Dann kam der 49-Jährige mit seinem Sattelzug, welcher sich auf der Kreisstraße 2 in Fahrtrichtung Marktschorgast befand und trotz Sperrung gegen 8.15 Uhr auf die A9 auffahren wollte. Um das Unterfangen in einem Zug gewährleisten zu können, nutzte er die Linksabbiegespur zum dortigen Autohof und bog anschließend rechts auf die Abfahrt der A9 ab. Hierbei übersah er allerdings eine 38 Jahre alte BMW-Fahrerin, die sich ebenfalls auf der Kreisstraße befand und weiter in Richtung Marktschorgast fahren wollte.
Die BMW-Fahrerin war durch das Manöver des Sattelzuges so überrascht, dass sie einen Zusammenstoß – obwohl sie auf sich aufmerksam machte, anhielt und, soweit möglich, zurückfuhr – nicht mehr vermeiden konnte. Glücklicherweise blieben die Beteiligten unverletzt.
Hoher Sachschaden
Der Sachschaden wird von der Polizei Stadtsteinach auf circa 10.000 Euro geschätzt. Dem rumänischen Lkw-Fahrer erwartet nun ein empfindliches Bußgeld, wie es abschließend im Polizeibericht heißt.












