Freundschaft
Was Thurnau mit der Partnerstadt Positano verbindet
Gut 40 Thurnau besuchten eine Woche lang die Partnerstadt Positano. Die „vertikale Stadt“ an der Amalfiküste präsentierte sich von ihrer besten Seite.
Gut 40 Thurnau besuchten eine Woche lang die Partnerstadt Positano. Die „vertikale Stadt“ an der Amalfiküste präsentierte sich von ihrer besten Seite.
Foto: Andrea Hofmann
Nach mühsamen Aufstieg erreichten die Thurnau den Buco die Montepertusa, ein spektakuläres Felsloch weit oberhalb von Positano.
Nach mühsamen Aufstieg erreichten die Thurnau den Buco die Montepertusa, ein spektakuläres Felsloch weit oberhalb von Positano.
Foto: Erhard Krischker
Die Bürgermeister Martin Bernreuther (links) und Guiseppe Guida tauschten Geschenke aus. Der neue Bürgermeister von Positano versprach, im kommenden Jahr Thurnau zu besuchen.
Die Bürgermeister Martin Bernreuther (links) und Guiseppe Guida tauschten Geschenke aus. Der neue Bürgermeister von Positano versprach, im kommenden Jahr Thurnau zu besuchen.
Foto: Guiseppe Di Martino
Im Rathaus bestaunten die Thurnau die Fragmente von Wänden einer beim Vesuv-Ausbruch 79 nach Christus verschütteten römischen Villa, die derzeit unter der Hauptkirche in Positano Stück für Stück freigelegt.
Im Rathaus bestaunten die Thurnau die Fragmente von Wänden einer beim Vesuv-Ausbruch 79 nach Christus verschütteten römischen Villa, die derzeit unter der Hauptkirche in Positano Stück für Stück freigelegt.
Foto: Guiseppe Di Martino
Die Thurnauer Reisegruppe mit ihren Gastgebern.
Die Thurnauer Reisegruppe mit ihren Gastgebern.
Foto: Guiseppe Di Martino
Volker Seitter (Zweiter von links) überreichte eine Spende des Thurnauer Freundeskreises an die Rot-Kreuz-Gruppe Positano.
Volker Seitter (Zweiter von links) überreichte eine Spende des Thurnauer Freundeskreises an die Rot-Kreuz-Gruppe Positano.
Foto: Guiseppe Di Martino
Zur Feier des 20-jährigen Bestehens der Partnerstadt wurde eine Torte angeschnitten.
Zur Feier des 20-jährigen Bestehens der Partnerstadt wurde eine Torte angeschnitten.
Foto: Guiseppe Di Martino
Rosaria Ferrara begrüßte mit Bürggermeister Martin Bernreuther (links) und Landrat Klaus Peter Söllner zwei gute Freunde.
Rosaria Ferrara begrüßte mit Bürggermeister Martin Bernreuther (links) und Landrat Klaus Peter Söllner zwei gute Freunde.
Foto: Guiseppe Di Martino
Positano ist für seine Keramik berühmt.
Positano ist für seine Keramik berühmt.
Foto: Andrea Hofmann
In Sorrent lauschten die Thurnauer den Erläuterungen der Stadtführerin.
In Sorrent lauschten die Thurnauer den Erläuterungen der Stadtführerin.
Foto: Erhard Krischker
Dietmar Hofmann von Dietmar Hofmann Fränkischer Tag
Thurnau – Gut 40 Thurnauer feierten in Positano das 20-jährige Bestehen einer überaus lebendigen Städtepartnerschaft nach.

Eine wunderbare Woche bei Freunden verbrachte eine gut 40-köpfige Gruppe aus Thurnau in der spätsommerlich warmen Partnerstadt Positano im Süden Neapels.

Höhepunkt des Aufenthalts an der traumhaften Amalfiküste war der Festabend mit Musik und Tanz, bei dem das 20-jährige Bestehen der Partnerschaft nachgefeiert wurde – das Jubiläum sollte bereits vor zwei Jahren begangen werden, musste dann aber wegen Corona zweimal verschoben werden.

Umso größer war nun die Freude über das Wiedersehen.

Zwei berühmte Töpferorte

Landrat Klaus Peter Söllner, die Bürgermeister Martin Bernreuther und Guiseppe Guida sowie die Präsidenten der Freundeskreise in Thurnau und Positano, Volker Seitter und Rosaria Ferrara, erinnerten an die Anfänge der Beziehungen zwischen den beiden Töpferorten in Franken und Süditalien.

In all den Jahren seien durch viele Kontakte unzählige Freundschaften entstanden – und bei jedem Besuch kämen neue hinzu.

Doch auch das weitere Programm kam bei den Thurnauern prima an, wobei genug Zeit für individuelle Ausflüge, den einen oder anderen Einkaufsbummel oder ein Bad im noch angenehm warmen Mittelmeer bestand.

Großartiger Konzertabend

Der Konzertabend mit einer achtköpfigen Band im Innenhof des neuen, futuristisch gestalteten Gemeindezentrums direkt unterhalb des vor einigen Jahren komplett neu angelegten Piazza Thurnau wird den Gästen noch lange in Erinnerung bleiben, die drei Sänger Ario Avecone, Luca Notari und Marco Stabile begeisterten mit ihrer Stimmgewalt, besonders das Queen-Medley ging unter die Haut.

Für Gänsehaut sorgte zudem der Besuch der archäologischen Ausgrabungsstätte unter der Kirche Santa Maria Assunta unweit des Strandes. Hier befand sich vor 2000 Jahren eine römische Villa, die beim Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 nach Christus unter einer meterdichten Asche- und Gesteinsschicht begraben wurde und seit einigen Jahrzehnten mit großem Aufwand Stück für Stück freigelegt wird.

2000 Jahre alte Villa entdeckt

Der praktisch luftdichten Umgebung ist es zu verdanken, dass die Farben der Innenwände im Original erhalten sind.

Ein Teil der farbenprächtigen, teils mit Stuck verzierten Wände kann künftig im Rathaussaal bestaunt werden – die Thurnauer waren die ersten Gäste überhaupt, die dort einen Blick auf das beeindruckende Schmuckstück werfen durften.

Ausflüge nach Sorrent, ein Fotoworkshop in den malerischen Gassen Positanos, der Aufstieg zum Bergdorf Montepertuso sowie viele persönliche Begegnungen rundeten eine nahezu perfekte Woche in Süditalien ab.

2023 gibt’s ein Wiedersehen

Mit dem Flugzeug ging es von Neapel wieder sicher zurück nach München, wo schon der Bus von Leos Adventure-Tours aus Zaubach wartete und die Thurnauer mit einer warmen Brotzeit überraschte.

Nun freut man sich in Thurnau bereits auf den Gegenbesuch der Freunde aus Positano Anfang Dezember 2023.

In Sorrent lauschten die Thurnauer den Erläuterungen der Stadtführerin.
In Sorrent lauschten die Thurnauer den Erläuterungen der Stadtführerin.
Foto: Erhard Krischker
Positano ist für seine Keramik berühmt.
Positano ist für seine Keramik berühmt.
Foto: Andrea Hofmann
Rosaria Ferrara begrüßte mit Bürggermeister Martin Bernreuther (links) und Landrat Klaus Peter Söllner zwei gute Freunde.
Rosaria Ferrara begrüßte mit Bürggermeister Martin Bernreuther (links) und Landrat Klaus Peter Söllner zwei gute Freunde.
Foto: Guiseppe Di Martino
Zur Feier des 20-jährigen Bestehens der Partnerstadt wurde eine Torte angeschnitten.
Zur Feier des 20-jährigen Bestehens der Partnerstadt wurde eine Torte angeschnitten.
Foto: Guiseppe Di Martino
Volker Seitter (Zweiter von links) überreichte eine Spende des Thurnauer Freundeskreises an die Rot-Kreuz-Gruppe Positano.
Volker Seitter (Zweiter von links) überreichte eine Spende des Thurnauer Freundeskreises an die Rot-Kreuz-Gruppe Positano.
Foto: Guiseppe Di Martino
Die Thurnauer Reisegruppe mit ihren Gastgebern.
Die Thurnauer Reisegruppe mit ihren Gastgebern.
Foto: Guiseppe Di Martino
Im Rathaus bestaunten die Thurnau die Fragmente von Wänden einer beim Vesuv-Ausbruch 79 nach Christus verschütteten römischen Villa, die derzeit unter der Hauptkirche in Positano Stück für Stück freigelegt.
Im Rathaus bestaunten die Thurnau die Fragmente von Wänden einer beim Vesuv-Ausbruch 79 nach Christus verschütteten römischen Villa, die derzeit unter der Hauptkirche in Positano Stück für Stück freigelegt.
Foto: Guiseppe Di Martino
Die Bürgermeister Martin Bernreuther (links) und Guiseppe Guida tauschten Geschenke aus. Der neue Bürgermeister von Positano versprach, im kommenden Jahr Thurnau zu besuchen.
Die Bürgermeister Martin Bernreuther (links) und Guiseppe Guida tauschten Geschenke aus. Der neue Bürgermeister von Positano versprach, im kommenden Jahr Thurnau zu besuchen.
Foto: Guiseppe Di Martino
Nach mühsamen Aufstieg erreichten die Thurnau den Buco die Montepertusa, ein spektakuläres Felsloch weit oberhalb von Positano.
Nach mühsamen Aufstieg erreichten die Thurnau den Buco die Montepertusa, ein spektakuläres Felsloch weit oberhalb von Positano.
Foto: Erhard Krischker
Gut 40 Thurnau besuchten eine Woche lang die Partnerstadt Positano. Die „vertikale Stadt“ an der Amalfiküste präsentierte sich von ihrer besten Seite.
Gut 40 Thurnau besuchten eine Woche lang die Partnerstadt Positano. Die „vertikale Stadt“ an der Amalfiküste präsentierte sich von ihrer besten Seite.
Foto: Andrea Hofmann

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