Naturbühne
„Eure Mütter“: Auch schon einmal derb
Wenn das Komikertrio, bestehend aus Andreas Kraus, Donato Svezia und Matze Weinmann, auf die Bühne tritt, bleibt kein Auge trocken: Auf der Naturbühne präsentierten die Drei eine tolle Mischung aus Komik und Musikkabarett.
Wenn das Komikertrio, bestehend aus Andreas Kraus, Donato Svezia und Matze Weinmann, auf die Bühne tritt, bleibt kein Auge trocken: Auf der Naturbühne präsentierten die Drei eine tolle Mischung aus Komik und Musikkabarett.
Foto: Sonny Adam
F-Signet von Sonja Adam Fränkischer Tag
Kulmbach – Das Komikertrio „Eure Mütter“ sorgte mit einem „Best of“ auf der Naturbühne dafür, dass das letzte Gastspiel der Saison zu einem Höhepunkt wurde.

Andreas Kraus, Donato Svezia und Matze Weinmann präsentierten ein „Best of“ ihrer bisherigen Programme. Das Publikum konnte sich im Vorfeld über ein Formular ein Wunschkonzert zusammenstellen.

„Eure Mütter“ touren seit 2001 mit Musikkabarett der witzigsten Art durch die Lande. Ihr Erfolgsrezept ist die Mischung aus Komik, Klamauk und gekonnt dargebotenem Musikkabarett mit höchstem Anspruch. Sie brauchen nicht viele Requisiten. Nur eine kurze Anmoderation – schon fühlt sich das Publikum in die richtige Stimmung versetzt. Beim Auftritt in Trebgast hatte das Trio all die legendären Hits dabei: „Mein Sack“ und der Gema-Song „Der Typ, der bei der Gema die Titel eintippt, ist ein ganz blöder Penner“. Absolut legendär war die Persiflage auf die nordische Band „Santiano“. Im Seemannsstil nahmen Andreas, Don und Matze einen Fan aufs Korn, der die Eintrittskarten laminiert: „Käptn Laminiergerät“ – ein aberwitziger Song. Für jedes Interessensgebiet gab es das passende Stück: „Grillen“, „Es gibt zu viele Lieder, in denen man mir sagt, dass ich tanzen soll“ oder die Hommage an alle Mittelaltermärkte „Macht ihr den Scheißdreck, weil ihr blöd seid?“ sorgte für Super-Stimmung.

Es war die Mischung aus witzig-pointierten Anspielungen und groben Derbheiten, die den Besuchern Spaß machte. Nicht nur die Musikstücke kamen gut an, sondern auch die kleinen Sketcheinlagen wie eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die Macht des Geistes“, bei dem ein Pfarrer auf einen Arzt traf, der ohne Narkose operiert. Mit jeder Nummer schlüpften die Komiker in eine neue Rolle – und genossen es sichtlich, immer wieder den Finger in die Wunde zu legen.

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