Erweiterung
Kulmbach will 2023 dem Verkehrsverbund beitreten
Die VGN-Integration Kulmbachs könnte Ende 2023 realisiert werden.
Die VGN-Integration Kulmbachs könnte Ende 2023 realisiert werden.
Symbolfoto: Archiv/Christiane Reuther
F-Signet von Werner Reißaus Fränkischer Tag
Kulmbach – Wenn alles gut läuft, könnte der Landkreis 2023 Mitglied im VGN werden. Dafür müssen aber auch die Finanzen stimmen.

Bei der Erweiterung des Verkehrsbunds Großraum Nürnberg (VGN)um die Landkreise Kulmbach, Kronach, Coburg, Hof, Wunsiedel und Tirschenreuth sowie die kreisfreien Städten Coburg und Hof sieht Landrat Klaus Peter Söllner (FW) die dafür notwendigen Planungen in der Endphase.

Die Überlegungen des VGN sehen vor, dass der Endbericht zur Grundlagenstudie Anfang Januar an die Auftraggeber übergeben werden sollen. Sie enthalten unter anderem die von den Verkehrsunternehmen gemeldeten Einmalkosten.Von Februar bis April 2023 werden die Beschlüsse über einen VGN-Beitritt in den jeweiligen Gremien der Städte und Landkreise dann gefasst.

Campuslinie gewinnt an Bedeutung

Dem öffentlichen Nahverkehr kommt mit dem sukzessiven Ausbau der Campusstandorte der siebten Fakultät im Raum Kulmbach/Bayreuth eine zusätzliche, wichtige Bedeutung zu. Der Landkreis Kulmbach hat sich bereits mit den Landkreisen Bayreuth und Kronach sowie den Städten Bayreuth und Kulmbach und dem Campus Kulmbach abgestimmt.

Hoffnung für Campus-Linie

So wurden bereits am 17. Juli 2018 bei der Regierung von Oberfranken die Campuslinie Bayreuth-Thurnau- Kulmbach-Kronach als landesbedeutsame Linie angemeldet und in den Nahverkehrsplan 2018 aufgenommen. Wie Michael Beck vom Sachgebiet Mobilitäts- und GIS-Management des Landratsamtes mitteilte, hat die Regierung von Oberfranken den Vorschlag positiv aufgenommen.

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Das Fahrplankonzept wurde bereits auf die Anschlüsse der Schiene ab dem Fahrplan 2023 und die beabsichtigte VGN-Integration von Kronach und Kulmbach Ende 2023 abgestimmt und soll nun bei den beteiligten Aufgabenträgern in die Haushaltsberatungen 2023 eingebracht werden.

Eine Förderung durch die Regierung von Oberfranken kann erst ab dem 1. Juni 2023 mit der Neuaufnahme des Betriebes und der Umsetzung des Fahrplankonzeptes erfolgen.

Grundsätzliche Förderung in Aussicht

Mit dem Schreiben vom 15. November 2022 hat Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz allerdings eine grundsätzliche Förderung bereits in Aussicht gestellt. In der nächsten Sitzung des Wirtschafts- und Kulturausschusses werden alle vertraglichen Vereinbarungen mit den Landkreisen Kronach und Bayreuth vorgelegt und ein mit der Regierung von Oberfranken abgestimmte Förderantrag eingereicht.

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