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KinderUni
Kann Wissenschaft für Kinder spannend sein? Uni sagt: Ja.
Sprechen darüber, wie spannend Wissenschaft sein kann (v.l.): Amelie, Morgan, Professor Rene Koenigs, Mathilda und Leo.
Sprechen darüber, wie spannend Wissenschaft sein kann (v.l.): Amelie, Morgan, Professor Rene Koenigs, Mathilda und Leo. // Universität Bayreuth
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Kulmbach – Die KinderUni der Universität Bayreuth startet bald wieder. Wissenschaft muss nicht trocken und langweilig sind, versprechen Forscher. So wollen sie das zeigen.
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Am 24. Juni, 17.15 Uhr ist es wieder so weit: Die KinderUni der Universität Bayreuth startet mit einem Vortrag von Professor Rene Koengis zum Thema „Vorhang auf! Licht an! Chemie ist doch keine Zauberei, oder doch?“.

Eltern müssen draußen bleiben

Veranstaltungsort ist das Audimax auf dem Campus der Uni. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die KinderUni richtet sich besonders an Kinder zwischen 7 und 12 Jahre.

Die Vorträge bei der KinderUni seien alles andere als langweilig, verspricht die Uni Bayreuth in einer Mitteilung. Die Professorinnen und Professoren liefern spannende Infos zu ihren Fachgebieten und zeigen faszinierende Experimente.

Eltern müssen draußen bleiben. Für sie gibt es ein gesondertes Programm mit Vorträgen und Führungen.

So antwortet ein Forscher vier Kindern

Morgan, Leo, Mathilda und Amelie haben Professor Koenigs vorab getroffen.

Amelie: Welches Experiment kann man zu Hause machen?

Professor Koenigs: Ein spannendes Experiment für zu Hause funktioniert mit einer Schüssel Wasser, ein paar Büroklammern und etwas Flüssigseife. Wenn man eine Büroklammer vorsichtig auf die Wasseroberfläche legt, kann sie tatsächlich auf dem Wasser schwimmen. Das liegt daran, dass die Wassermoleküle an der Oberfläche besonders stark zusammenhalten. Diese sogenannte Oberflächenspannung wirkt wie eine dünne, unsichtbare Haut.

Gibt man nun einen Tropfen Flüssigseife ins Wasser, verändert sich das Verhalten der Wassermoleküle. Die Oberflächenspannung wird schwächer und die Büroklammer sinkt nach unten. Danach lassen sich auch keine weiteren Büroklammern mehr auf die Wasseroberfläche legen. So kann man ganz einfach beobachten, wie wichtig die Oberflächenspannung für viele Vorgänge im Alltag ist.

Morgan: Welche Geräte werden zum Experimentieren mit Licht gebraucht?

Für unsere Experimente verwenden wir vor allem spezielle LEDs. Sie erzeugen blaues und violettes Licht. Jede Lichtfarbe hat ihre eigene sogenannte Wellenlänge. Man kann sich Lichtwellen ein bisschen wie die Wellen auf einem See vorstellen: Manche sind länger, manche kürzer. Die Länge dieser Lichtwellen messen Forschende in Nanometern. Ein Nanometer ist ein milliardstel Meter – also so klein, dass man ihn sich kaum vorstellen kann.

Leo: In was wird Licht gemessen und kann man die Helligkeit messen?

Ja, die Helligkeit von Licht kann man messen. Dafür gibt es sogar verschiedene Maße, je nachdem, was man genau wissen möchte. Die Helligkeit einer Lampe wird oft in Lumen angegeben. Sie beschreibt, wie viel Licht insgesamt ausgesendet wird. Möchte man wissen, wie hell ein bestimmter Ort beleuchtet ist, verwendet man die Einheit Lux.

Licht selbst kann aber noch auf andere Arten gemessen werden, zum Beispiel über seine Farbe oder seine Energie. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nutzen dafür unterschiedliche Messgeräte. So können sie ganz genau bestimmen, wie hell eine Lichtquelle ist und welche Eigenschaften ihr Licht hat.

Mathilda: Was macht Ihnen am Experimentieren am meisten Spaß?

Am meisten Spaß macht mir, dass beim Experimentieren immer wieder Überraschungen auf mich warten. Manchmal sehe ich dabei Dinge, die vor mir noch niemand beobachtet oder gemacht hat. Dieses Gefühl, wirklich Neuland zu betreten begeistert mich immer wieder aufs Neue.

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