Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Bäckerei Dumler GmbH wurde mit Beschluss des Amtsgerichts Bayreuth am Mittwoch, 1. April, eröffnet. Das geht aus einer Pressemitteilung von Rechtsanwalt Marco Rudolph von der Kanzlei Wittmann in Kronach hervor, der das Unternehmen als Generalbevollmächtigter sowohl rechtlich als auch betriebswirtschaftlich begleitet.
Alexander Kabusch ist Sachwalter
Das Gericht hat danach - wie bereits im Eröffnungsverfahren - die Eigenverwaltung angeordnet. Die Geschäftsführung bleibe damit weiterhin vollständig handlungsfähig und setzt die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen konsequent fort. Zum Sachwalter wurde Rechtsanwalt
Alexander Kubusch (CURATOR AG) bestellt.
Mit der Eröffnung des Verfahrens beginnt für das traditionsreiche Familienunternehmen plangemäß die nächste Sanierungsphase. Bereits umgesetzte Maßnahmen zeigten Wirkung, wie aus der Pressemitteilung hervorgeht. In den vergangenen Wochen habe das Unternehmen umfassende Restrukturierungsmaßnahmen durchgeführt, um die langfristige Stabilität sicherzustellen.
Filialen in Bayreuth und Guttenberg geschlossen
Im Zuge dieser Maßnahmen seien gezielte Anpassungen vorgenommen worden, um die wirtschaftliche Stabilität der Bäckerei Dumler GmbH zu sichern. Hierzu habe die Schließung der Filialen in Bayreuth und Guttenberg gehört, da diese Standorte keine ausreichende wirtschaftliche Tragfähigkeit aufgewiesen hätten. Parallel dazu seien in der Produktion bestehende Prozesse zusammengeführt und effizienter gestaltet worden.
„Diese Maßnahmen – insbesondere der damit notwendig gewordene Stellenabbau – sind uns nicht leichtgefallen und wurden erst nach sorgfältiger Abwägung getroffen. Die Maßnahmen stellen aber wichtige und notwendige Schritte zur Stabilisierung der Unternehmensstruktur sowie zur Sicherung der Zukunft der Bäckerei Dumler dar“, erläutern Geschäftsführer Friedrich Dumler und Gesellschafterin Madeleine Dumler-Hain.
Marco Rudolph: Verfahren bis Ende des Sommers abgeschlossen
Produktion und Verkauf an den verbleibenden Standorten würden ohne Einschränkungen fortgeführt. Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten stünden weiterhin geschlossen hinter dem Unternehmen.
„Derzeit beobachten wir eine kontinuierliche positive Entwicklung und sind überzeugt, den gewählten Kurs erfolgreich fortführen zu können. Die getroffenen Maßnahmen zeigen bereits konkrete Wirkung“, erklärt Marco Rudolph, Generalbevollmächtigter der Wittmann Rechtsanwälte
PartGmbB. Die Planung sieht vor, dass das Eigenverwaltungsverfahren voraussichtlich bis Ende des Sommers erfolgreich abgeschlossen werden kann.
„Wir blicken optimistisch nach vorne. Unser Ziel ist es, die Tradition unseres Hauses zu bewahren und gleichzeitig die Weichen für eine stabile und moderne Zukunft zu stellen“, so die Geschäftsführung.
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