Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (FW) hat in Kasendorf die Teilnahmeurkunden für den Umwelt- und Klimapakt Bayern an die inuwat AG mit den beiden Tochtergesellschaften W.E.T. Wasser Energie Technologie GmbH und Richter Steuerungstechnik GmbH überreicht. Glauber betonte bei der Übergabe der Urkunden: "Ökonomischer Erfolg und ökologische Verantwortung sind keine Gegensätze, sondern stärken sich gegenseitig. Klug eingesetzt sparen freiwillige Umweltschutzmaßnahmen auf Dauer Kosten. Dadurch steigt der wirtschaftliche Erfolg. Der Umwelt- und Klimapakt bringt Klima, Umwelt und Wirtschaftlichkeit zusammen. Die inuwat AG setzt ein starkes Zeichen: Nachhaltigkeit ist Zukunft. Es lohnt sich, Verantwortung zu übernehmen. Mit Übergabe der Urkunden würdigen wir dieses Engagement."
inuwat will Wasser und Energie schützen
Die inuwat AG, die als Holding für die Unternehmen Richter Steuerungstechnik und W.E.T fungiert, will die Ressourcen Wasser und Energie schützen. Das Unternehmen sichert die natürlichen Lebensgrundlagen, indem es unter anderem Wasser recycelt, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht.
Die inuwat AG nimmt zusammen mit der W.E.T. Wasser Energie Technologie GmbH und der Richter Steuerungstechnik GmbH zum ersten Mal am Umwelt- und Klimapakt teil. Sie haben jeweils ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001. Das ist ein weltweit akzeptierter Standard für ganzheitliche Umweltmanagementsysteme und beinhaltet beispielsweise eine interne Umweltorganisation, Umweltziele und konkrete Umweltmaßnahmen. Dies reicht von Energieeinsparung über Energieeffizienz bis hin zur Verminderung der CO2-Emissionen, Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft sowie Sicherung einer umweltgerechten Mobilität.
Michael Otte: Beitritt zu Umwelt- und Klimapakt logisch
"Nachdem unsere Holding die INUWAT AG für Innovation und Umwelt, Wasser und Automatisierungstechnik steht, war es nach der erfolgreichen Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001 nur die logische Konsequenz, dem Umwelt- und Klimapakt Bayern beizutreten und unser Unternehmensziel, einen Beitrag zur Ressourcenschonung noch besser sichtbar zu machen", so Michael Otte, Geschäftsführer der die INUWAT AG. Der Umwelt- und Klimapakt ist eine Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft.
Die Bandbreite reicht dabei vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum börsennotierten Großunternehmen. Die Unternehmen setzen eine Vielzahl innovativer Umwelt- und Klimamaßnahmen um, die auf Freiwilligkeit und Eigenverantwortung basieren. Neben Klimaschutz stehen insbesondere auch Ressourceneffizienz, erneuerbare Energien, Recycling und Biodiversität im Fokus.
Teilnahme am Klimapakt gilt für drei Jahre
Eine Website mit einem breiten Spektrum an Informations- und Beratungsangeboten sowie eine Best-Practice-Plattform mit Praxisbeispielen aus der Wirtschaft sollen Unterstützung bieten und gleichzeitig als Ansprechpartner für Nachahmer fungieren. Ziel ist, das auf Dauer ausgerichtete, vorbildhafte Engagement als Unternehmer für den Umwelt- und Klimaschutz zu prämieren.
Die Teilnahme am Umwelt- und Klimapakt gilt jeweils für drei Jahre und kann verlängert werden. Gerade Wirtschaftsunternehmen und Betriebe sind ein ganz wesentlicher Motor für erfolgreichen Umwelt- und Klimaschutz in der Praxis. Den Umweltpakt gibt es seit 1995. Im Jahr 2020 wurde die befristete Umweltpartnerschaft in einen neuen, dauerhaften Umwelt- und Klimapakt überführt.
Lesen Sie auch












