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Recycler expandiert
Firma PDR baut zweites Werk in Thurnau
PDR Thurnau
Freude über die erweiterte Ansiedlung in Thurnau bei (von links) Bürgermeister Martin Bernreuther, dem neuen Geschäftsführer der Firma PDR, Markus Ruppert, und dem scheidenden Chef Thomas Hillebrand // Gemeinde Thurnau
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Thurnau – Die PDR Recycling GmbH + Co. KG baut ihr Engagement am Standort Thurnau deutlich aus. Bereits seit einiger Zeit laufen Gespräche zwischen Unternehmen und Kommune, heißt es aus dem Rathaus.

Bürgermeister Martin Bernreuther (CSU) ließ nun verlauten: "Nachdem die dafür erforderlichen Grundstücksverkäufe inzwischen abgeschlossen sind, freuen wir uns, die Investition n bekanntgeben zu können."

Das bereits in Thurnau ansässige Unternehmen wird demnach im Gewerbegebiet ein zweites Werk mit neuer inhaltlicher Ausrichtung errichten. Geplant ist eine Recyclinganlage für gebrauchte Dicht- und Klebstoffkartuschen. Die Investitionssumme liegt bei rund 25 bis 30 Millionen Euro. Im Endausbau sollen etwa 30 Arbeitsplätze entstehen.

Das Verfahren wurde von PDR in einem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projekt entwickelt und zur Patentierung eingereicht. Der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen, die Fertigstellung für Mitte 2029 und der offizielle Betriebsbeginn ab Januar 2030.

PDR-Geschäftsführer Thomas Hillebrand verweist auf die seit rund 30 Jahren bestehende enge Verbindung des Unternehmens zu Thurnau. Mit der neuen Anlage wolle PDR eine Recyclinglücke schließen und erstmals die Voraussetzung schaffen, auch gebrauchte Dicht- und Klebstoffkartuschen in einen Kreislauf zurückzuführen und damit Kunststoffabfälle zu vermeiden.

Das neue Werk entsteht auf einem Großteil jener Flächen, auf denen ursprünglich eine Ansiedlung der AIT Deutschland GmbH vorgesehen war.

Dazu sagt Bürgermeister Bernreuther: „Dass ein Unternehmen, das bereits seit vielen Jahren in Thurnau tätig ist, sich erneut bewusst für unseren Standort entscheidet und hier in erheblichem Umfang investiert, freut mich sehr.“

Gerade in wirtschaftlich schwieriger werdenden Zeiten sei es wichtig, dass Entwicklung stattfindet und Unternehmen weiter investieren. „Das schafft Arbeitsplätze und Wertschöpfung und stärkt zugleich die finanzielle Basis unserer Gemeinde.“

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