Auch in Bayern
Sorge vor radikalisierten „Querdenkern“ wächst
Polizisten sichern eine Tankstelle Idar-Oberstein, wo ein Aushilfskassierer von einem Mann erschossen wurde – mutmaßlich, weil dieser die Corona-Regeln nicht akzeptieren wollte.
Polizisten sichern eine Tankstelle Idar-Oberstein, wo ein Aushilfskassierer von einem Mann erschossen wurde – mutmaßlich, weil dieser die Corona-Regeln nicht akzeptieren wollte.
Foto: Christian Schulz/Foto Hosser/dpa
Bamberg – Nach dem Mord in Idar-Oberstein schrillen auch im Freistaat die Alarmglocken. Ministerpräsident Söder warnt vor einer „Corona-RAF“.

An einem Nachmittag im März betrat ein Lkw-Fahrer eine Tankstelle im unterfränkischen Münnerstadt. Der Bitte, eine Maske überzustreifen, begegnete er mit verbaler Aggression. Ein zweiter Angestellter bekräftigte die Aufforderung. Der Lkw-Fahrer warf ihn zu Boden. Dann verschwand er. „Viele Kunden werden wegen der Masken immer aggressiver. Wir hatten damals Glück“, sagte gestern eine der beiden in den Vorfall verwickelten Angestellten.

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