Der Ärztetag wurde am Freitag im Rossini-Saal eröffnet. Die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, Judith Gerlach (CSU), hob in ihrem Grußwort die besondere gesundheitspolitische Bedeutung des Ärztetags hervor.
Der Präsident der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK), Dr. Gerald Quitterer, eröffnete die Tagung mit einem gesundheitspolitischen Grundsatzstatement. Den inhaltlichen Auftakt gestaltete der Münchner Soziologe Professor Dr. Armin Nassehi, Vizepräsident der Ludwig-Maximilians-Universität München, mit einem Impulsreferat zur gesellschaftlichen Transformation.
Die Arbeitstagung am Samstag und Sonntag befasst sich insbesondere mit der aktuellen Sozial-, Gesundheits- und Berufspolitik, mit Fragen der ärztlichen Weiterbildung und Fortbildung, mit der Berufsordnung sowie mit dem Tätigkeitsbericht der Bayerischen Landesärztekammer.
Verdienstkreuz für Quitterer
Der Bayerische Ärztetag ist die Vollversammlung der Landeskammer. Die 63 ärztlichen Kreis- und acht Bezirksverbände sowie die sechs medizinischen Fakultäten der Landesuniversitäten entsenden insgesamt 180 Delegierte zu der mindestens einmal im Jahr tagenden Versammlung.
Staatsministerin Judith Gerlach überreichte Präsident Dr. Gerald Quitterer das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Die Auszeichnung war dem Mediziner bereits im Mai dieses Jahres verliehen worden.
98.000 Mitglieder
Der im niederbayerischen Eggenfelden (Landkreis Rottal-Inn) seit nahezu 40 Jahren niedergelassene Facharzt für Allgemeinmedizin steht seit Februar 2018 an der Spitze der ärztlichen Selbstverwaltungskörperschaft BLÄK, der mit über 98.000 Mitgliedern zahlenmäßig größten Landesärztekammer in Deutschland.












