0
Neuer Standort
Zum Jahresende schließt die Mammografie der Saale-Radiologie
Die Saale-Radiologie konzentriert sich künftig auf den Standort Bad Neustadt.
Die Saale-Radiologie konzentriert sich künftig auf den Standort Bad Neustadt. // Getty Images/iStockphoto (Symbolfoto)
Bad Kissingen – Die Mammografie soll im Zuge einer Neuorganisation künftig auf den Standort Bad Neustadt konzentriert werden. Was das für Patientinnen bedeutet.

Die Mammografie der Saale-Radiologie in Bad Kissingen schließt zum Jahresende. Das gab Bettina Baeßler, ärztliche Regionalleiterin bei Quartz Healthcare, per Pressemeldung bekannt. Die Saale-Radiologie mit Standorten in Bad Kissingen und Bad Neustadt gehört dem radiologischen Netzwerk seit Mitte 2024 an.

Man führe eine Neuorganisation der Standorte durch, so Baeßler. Expertise und Ressourcen sollen gebündelt werden. Im Zuge dessen schließt die Mammografie in Bad Kissingen Ende des Jahres. „Wir möchten jedoch betonen, dass diese Entscheidung keinerlei Auswirkungen auf die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten haben wird“, so die Regionalleiterin.

Alle Termine künftig in Bad Neustadt

„Alle bisherigen Mammografie-Termine, die in Bad Kissingen angeboten wurden, werden künftig vollständig in Bad Neustadt angeboten“, erklärt sie weiterhin. Dort ist Quartz Healthcare mit der Saale-Radiologie am Rhön-Klinikum Campus vertreten. Durch die Konzentration auf diesen Standort will das Netzwerk fachliche Kompetenz und Sorgfalt bei den Untersuchungen sicherstellen, heißt es in der Pressemitteilung.

Mammografie an beiden Standorten nicht ausgelastet

Momentan sei die Mammografie an beiden Standorten nicht ausgelastet, so Baeßler auf Nachfrage dieser Redaktion. Insbesondere was Ressourcennutzung und Expertise angehe, sei es sinnvoller, diese künftig an einem Standort zu bündeln. Für die Belegschaft in Bad Kissingen habe der Entschluss keine Folgen, erklärt Baeßler. „Wir werden den Mitarbeiterinnen auch anbieten, tageweise in Bad Neustadt zu arbeiten, um die Kompetenzen zu erhalten.“ Verpflichtend sei dies aber nicht.

Mehr aus Bad Kissingen lesen Sie hier:

Inhalt teilen
  • kopiert!