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Neujahrsempfang in Hausen
Mit Grundvertrauen ins Jahr 2026
Neujahrsempfang Hausen
Mit Optimismus dem Zeitgeist trotzen – darauf stießen (von links) Wolfgang Lutz, Dirk Vogel, Andreas Wehner, Christoph Glaser und Bernd Czelustek an. // Stefan Czelustek
Signet des Fränkischen Tags von Bernd Czelustek
Hausen bei Bad Kissingen – Der Neujahrsempfang in Hausen zieht immer mehr Besucher an. Optimismus und Gemeinschaftssinn prägen das Event im neuen Jahr.

Jetzt erst recht – das war der Gedanke, als vor drei Jahren die Hausener Ortsvereine den Neujahrsempfang nach der Coronazeit wiederbelebten. Inzwischen kommen jedes Jahr mehr Bürgerinnen und Bürger, aber auch aktuelle und ehemalige Mandats- und Funktionsträger aus Hausen und Kleinbrach, die gemeinsam im Pfarrheim auf das neue Jahr anstoßen. „Jetzt erst recht“ – das hätte man auch als Motto über den diesjährigen Empfang schreiben können. Veranstalter war der St.-Elisabethen-Verein Hausen.

„Ein neues Jahr bringt neue Hoffnung, das alte brachte Erfolge, Herausforderungen und wertvolle Erinnerungen“, so formulierte es der Vereinsvorsitzende Andreas Wehner in seiner Begrüßung. Er gab einen Rückblick über das vergangene Jahr in Hausen und rief dazu auf, das vorhandene Miteinander zu bewahren und fortzuführen. Der Vereinsringskalender für 2026 biete dazu reichlich Gelegenheit, zum Beispiel beim Kesselfleischessen des TSV am 24. Januar oder beim historischen Bilderabend der Feuerwehr am 1. Februar.

Hausen und Kleinbrach gut aufgestellt

Oberbürgermeister Dirk Vogel (SPD) freute sich über den steigenden Zuspruch beim Empfang in Hausen. Er ermunterte dazu, dem Zeitgeist mit Optimismus entgegenzutreten und sich vom Miesmachertum in sozialen Medien nicht unterkriegen zu lassen. Bad Kissingen und die Stadtteile Hausen und Kleinbrach seien gut aufgestellt.

Stadtrat und Feuerwehrkommandant Bernd Czelustek (SPD) meinte, gerade wenn die Zeiten härter werden, sei es wichtig, in der Stadt und dem Stadtteil zusammenzustehen. Man könne im Kleinen ein Stück Zukunft selbst gestalten.

Stadtratskollege und TSV-Vorsitzender Wolfgang Lutz (CSU) sprach von einem Grundoptimismus, den er in Hausen verspüre und der Ansporn sei, weiterzumachen.

Für die Kirche ergriff Diakon Christoph Glaser das Wort. Er erinnerte daran, dass man das Fest der Taufe Christi begehe und dass die Zusage Gottes an Jesus „Du bist mein geliebter Sohn“ für alle Menschen gelte. Er freute sich, dass man trotz Schwierigkeiten wieder eine Kirchenversammlung und ein Küsterteam in Hausen gefunden habe, und wünschte sich, dass sich auch wieder ein Pfarrgemeinderat oder ein Pfarreiteam finde.

Andreas Wehner gratulierte ihm zu seinem „zweiten dreißigsten Geburtstag“, den der Diakon – nunmehr 60 Jahre alt – am Wochenende feiern konnte.

Für die musikalische Umrahmung und ein Geburtstagsständchen sorgte die Blaskapelle Hausen.

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