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Umstrittenes Banner
Geldstrafe für CC-Gegner: Kritik an Urteil in Coburg
Coburger Convent: Fackelzug 2026
Pfingstkongress: Mitglieder des Coburger Convents halten ihre Fackeln vor sich. Der Fackelzug zum Coburger Marktplatz und die anschließende Feierstunde sind ein Reizthema in der Stadtgesellschaft. // Foto: Chris Winter
Coburg – Empörung bei der Initiative „Studentenverbindungen auflösen“: Das Urteil im Verunglimpfungsprozess zeige, wie Protest gegen Rechts „kriminalisiert“ werde. Man stehe „solidarisch“ zu den Verurteilten.
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Marian Lechner von der Initiative „Studentenverbindungen auflösen“ kritisiert das Urteil im Coburger Banner-Prozess. Die Argumentation des Gerichts, es ginge hier um einen Angriff auf die Bundesrepublik, wird in einer Pressemitteilung als „völlig überzogen“ bezeichnet. 

Nach Einschätzung der Initiative sei das beanstandete Banner, das bei einer Demonstration gegen den Coburger Convent (CC) gezeigt wurde, komplett von der Meinungsfreiheit gedeckt. Ein Freispruch wäre deshalb „der einzige akzeptable Ausgang“ des Prozesses gewesen. So aber zeige das Urteil, wie Protest gegen Rechts „kriminalisiert“ werde.

Außerdem erinnert die Initiative daran, dass die Demonstration „völlig friedlich“ und ohne jegliche Ausschreitungen verlaufen sei. Deswegen könne man „in keinster Weise nachvollziehen“, dass den Forderungen der Staatsanwaltschaft nachgegangen wurde. Zugleich wird in der Pressemitteilung klargestellt: „Wir stehen solidarisch zu den Angeklagten, ob sie sich entscheiden, in Berufung zu gehen oder nicht.“

 

 

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