Zu einem Flugzeugunglück auf dem Flugplatz Steinrücken in Coburg kam es am Mittwoch, 15. April, gegen 17.20 Uhr. Feuerwehrleute aus dem Umkreis eilten mit ihren Fahrzeugen zur Einsatzstelle.
Wie vor Ort zu erfahren war, konnte sich der Pilot selbst aus seinem Flugzeug befreien. Er hat bei dem Absturz nur leichte Verletzungen erlitten, was die Polizei auf Nachfrage bestätigte. Am Leichtflugzeug entstand Totalschaden.
Absturz in Coburg offenbar aus geringer Höhe
Auf Anfrage unserer Redaktion stellte die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberfranken noch fest, dass der Absturz offenbar aus niedriger Höhe erfolgt war.
Update am 15. April um 19.15 Uhr:
Bereits um 19.15 Uhr erreichte eine erste Stellungnahme der Polizei unsere Redaktion. Sie ergänzt unsere ersten Informationen:
Der 55-jährige, deutsche Pilot versuchte demnach, sein Ultraleichtflugzeug auf der Landebahn des Flugplatzes Coburg-Steinrücken zu landen. Aus bisher unbekannter Ursache misslang der Versuch, und das Flugzeug stürzte aus geringer Höhe unweit der Landebahn auf einem angrenzenden Feld ab.
Ein Zeuge beobachtete den Vorfall und wählte anschließend den Notruf. Rettungskräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei eilten zu dem verunglückten Flugzeug.
Die Rettungskräfte transportierten den Piloten in ein Krankenhaus. Außer ihm befand sich niemand in der Maschine. Das Flugzeug wurde bei dem Absturz total beschädigt. Der Sachschaden wird auf etwa 60.000 Euro geschätzt.
Ein Flugsachbearbeiter der Polizei Coburg hat die Ermittlungen übernommen.













