Aufarbeitung
Hat Coburg den letzten KZ-Prozess?
Zwangsarbeiterinnen im KZ Ravensbrück. Schätzungsweise 28.000 Menschen wurden hier umgebracht.
Foto: Deutsches Bundesarchiv
Fajsz Deaky von Fajsz Deáky Coburger Tageblatt
Coburg – Millionen Verdachtsfälle gab es zu Beginn der Ermittlungen im Rahmen von NS-Verbrechen. Jetzt nähert sich die Zeit, in der man niemanden mehr zur Rechenschaft ziehen kann.

1,7 Millionen Karteikarten sind es mittlerweile, die im Bestand sind. 1958 wurde die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg gegründet. Auf sie gehen die allermeisten Ermittlungen und Verfahren zurück gegen Menschen, die im Nazi-Apparat möglicherweise an Ermordnugen beteiligt waren. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Coburg gegen einen Mann (98) aus dem Landkreis, der von April 1943 bis Mai 1945 Wachmann im KZ Ravensbrück gewesen sein soll.

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