Glatteisregen
Die Retter stehen Schlange
Schlange stehen an der Notaufnahme.
Schlange stehen an der Notaufnahme.
Moritz Perl/BRK
F-Signet von Wolfgang Desombre Fränkischer Tag
Coburg – Was wären wir ohne sie…? Als sie merkten, wie viele Notfälle es gab, ließen sich auch Retter auf Dienst setzen, die eigentlich frei hatten.

Man könnte meinen, es sei eine Schlange an einem Drive-In-Schalter. Ganz so harmlos war es aber nicht. In der Coburger Notaufnahme reihten sich die Rettungswagen aneinander, um Menschen einzuliefern, die sich bei Stürzen auf den spiegelglatten Straßen verletzt hatten.

BRK und ASB im Dauereinsatz

Die Rettungsdienste von BRK und ASB waren im Dauereinsatz, sagte der Rettungsdienstleiter des BRK, Volker Drexler-Löffler. In Stadt- und Landkreis Coburg waren am Montag drei Krankentransportwagen, fünf Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug eingesetzt, die von acht bis 21 Uhr zehn Einsätze bewältigen mussten. Zudem waren am Montagvormittag von 9.30 Uhr bis 12 Uhr sechs Rettungswagen, die ehrenamtlich besetzt waren im Einsatz.

Über 100 Einsätze

Das BRK stellte vier und der ASB zwei Besatzungen. Zusätzlich waren in den Vormittagsstunden zwei Zweitnotärzte, Dr. Gudrun Löffler und Hans-Joachim Goller, eingesetzt, die je drei Einsätze bewältigt haben. Neben Stürzen, bei denen sich viele Frakturen zugezogen hatten, musste noch das „allgemeine Tagesgeschäft“ erledigt werden, sagte Drexler-Löffler. Über 100 Einsätze wurden von acht Uhr bis 21 Uhr geleistet.

„Die Hütte brennt“

Ohne das Ehrenamt und die Hauptamtlichen, die freiwillig halfen, wäre das alles nicht zu leisten gewesen, sagte Drexler-Löffler. Viele Hauptamtliche hätten sich in den Dienst versetzt, dass sie gemerkt hatten, „die Hütte brennt“.

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