Ein Anschlag auf den Berliner CSD am vergangenen Samstag (25. Juli) hat die queere Gemeinschaft erschüttert. Ein junger Mann ist in der Nähe des Tiergartens in eine Menschenmenge gefahren. Dabei kam eine Frau ums Leben, 29 Menschen wurden laut Medieninformationen verletzt. Der Angriff zieht in Berlin eine Reihe von Solidaritätsveranstaltungen nach sich, und auch in Coburg will die queere Gemeinschaft eine Mahnwache veranstalten.
„Nach einem Anschlag auf den CSD in Berlin am vergangenen Wochenende, möchten wir einen Raum schaffen, um gemeinsam zu gedenken, zu trauern und Solidarität zu zeigen“, heißt es in der Ankündigung zur Mahnwache am Mittwoch, 29. Juli 2026, 20 Uhr, auf dem Coburger Marktplatz. Organisiert wird die Veranstaltung vom Team des CSD Coburg.
Was ist passiert?
In der Nähe des Potsdamer Platzes ist am Samstagabend (25. Juli) gegen 22 Uhr ein Fahrzeug im Tiergarten in eine Menschenmenge gefahren. Dort hatten viele noch den Christopher Street Day gefeiert. Eine Frau kam dabei ums Leben, 29 Menschen wurden verletzt – teils schwer. Der mutmaßliche Täter Abdul B. (21) war geflüchtet und konnte erst am Sonntagabend bei einer großangelegten Fahndung in einer Kleingartenanlage in Spandau entdeckt werden. Der Mann sei mit einer Stichwaffe auf die Einsatzkräfte zugelaufen, daraufhin sei es zum Schusswaffengebrauch durch das Berliner SEK gekommen, hieß es von Seiten der Polizei. Trotz Reanimation sei er noch vor Ort verstorben. Laut dem Bundesinnenminister handelte es sich bei der Tat um einen islamistischen Anschlag.
Queer wird als ein Sammelbegriff verwendet, für Personen, deren geschlechtliche Identität und/oder sexuelle Orientierung nicht der zweigeschlechtlichen und/oder heterosexuellen Norm entspricht. Es umfasst ein breites Spektrum, darunter lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Personen. Quelle: diversity-arts-culture










