Update vom 14. März:
Spaßvogel macht weiter
In Coburg ist ein weiteres Straßenschild mit einem „n“ beklebt worden. Aus der Straße „Am Ketschenbach“ ist auf diese Weise „Am Knetschenbach“ geworden.
Anders sieht in der Nähe des Knetschentores, pardon des Ketschentores aus.
Von den Straßenschildern „Ketschengasse“ und „Ketschendorfer Straße“ wurde das aufgeklebte „n“ jeweils wieder entfernt.
Hier der ursprüngliche Artikel vom 13. März:
Spaßvogel benennt Straßen in Coburg um
Was ist denn da in der Ketschengasse in Coburg los? Durch ein kleines pinkfarbenes „n“, das aufs Straßenschild geklebt wurde, ist dort plötzlich „Knetschengasse“ zu lesen.
Dasselbe ist auch in der Ketschendorfer Straße passiert. Sie kommt neuerdings als „Knetschendorfer Straße“ daher.
Auf der Suche nach einer möglichen Erklärung stößt man auf eine Plakat-Aktion, die damit zu tun haben dürfte.
Bereits im Januar 2024 hatte eine unbekannte Person zahlreiche Zettel im Coburger Stadtteil Ketschendorf aufgehängt. Auf diesen Zetteln wird gefordert, das Schloss Ketschendorf – sowie auch der gesamte Stadtteil und alle damit namentlich in Verbindung stehenden Straßennamen – zu ändern. Und zwar nach dem Motto: „Es ist an der Zeit, miteinander zu knetschen - statt zu ketschen.“
Die unbekannte Person beruft sich darauf, dass es sich bei „knetschen" um einen Begriff aus Thüringen handeln würde. Er soll „unterhalten, plaudern, quatschen, reden“ bedeuten. Und: Die unbekannte Person ist der Meinung, dass dies sehr gut in die heutige Zeit passe. Denn: „Kommunikation ist der Schlüssel der Menschheit – keinesfalls Gewalt“.
Nun, eines hat der unbekannte Spaßvogel zumindest schon einmal geschafft: Über die mal eben umbenannte Straßen in Coburg darf jetzt geknetscht werden...
Lesen Sie auch:












