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Kurios
Neue Straßennamen: Spaßvogel in Coburg macht weiter
Ketschendorf Coburg
Im Coburger Stadtteil Ketschendorf hat ein Spaßvogel eine weitere Straße „umbenannt“. // Foto: Oliver Schmidt
Ketschengasse Coburg
Aus der Ketschengasse in Coburg ist plötzlich die „Knetschengasse“ geworden. // Foto: Oliver Schmidt
Coburg – Eine unbekannte Person möchte, dass „Ketschendorf“ umbenannt wird – und auch alles, was mit dem Schloss und dem Stadtteil zu tun hat. Jetzt ist diese Person offenbar schon einmal selbst zur Tat geschritten.

Update vom 14. März:

Spaßvogel macht weiter

In Coburg ist ein weiteres Straßenschild mit einem „n“ beklebt worden. Aus der Straße „Am Ketschenbach“ ist auf diese Weise „Am Knetschenbach“ geworden.

Anders sieht in der Nähe des Knetschentores, pardon des Ketschentores aus.

Straßen in Coburg
Von diesen beiden Straßenschildern in Coburg wurde das zusätzliche „n“ inzwischen wieder entfernt. // Foto: Oliver Schmidt

Von den Straßenschildern „Ketschengasse“ und  „Ketschendorfer Straße“ wurde das aufgeklebte „n“ jeweils wieder entfernt.

 


Hier der ursprüngliche Artikel vom 13. März:

Spaßvogel benennt Straßen in Coburg um

Was ist denn da in der Ketschengasse in Coburg los? Durch ein kleines pinkfarbenes „n“, das aufs Straßenschild geklebt wurde, ist dort plötzlich „Knetschengasse“ zu lesen.

Dasselbe ist auch in der Ketschendorfer Straße passiert. Sie kommt neuerdings als „Knetschendorfer Straße“ daher.

Ketschendorfer Straße in Coburg
Aus der Ketschendorfer Straße in Coburg ist plötzlich die „Knetschendorfer Straße“ geworden. // Foto: Oliver Schmidt

Auf der Suche nach einer möglichen Erklärung stößt man auf eine Plakat-Aktion, die damit zu tun haben dürfte.

Bereits im Januar 2024 hatte eine unbekannte Person zahlreiche Zettel im Coburger Stadtteil Ketschendorf aufgehängt. Auf diesen Zetteln wird gefordert, das Schloss Ketschendorf – sowie auch der gesamte Stadtteil und alle damit namentlich in Verbindung stehenden Straßennamen – zu ändern. Und zwar nach dem Motto: „Es ist an der Zeit, miteinander zu knetschen - statt zu ketschen.“

Die unbekannte Person beruft sich darauf, dass es sich bei „knetschen" um einen Begriff aus Thüringen handeln würde. Er soll „unterhalten, plaudern, quatschen, reden“ bedeuten. Und: Die unbekannte Person ist der Meinung, dass dies sehr gut in die heutige Zeit passe. Denn: „Kommunikation ist der Schlüssel der Menschheit – keinesfalls Gewalt“.

Zettel in Coburg
Im Coburger Stadtteil Ketschendorf werden bereits seit Januar immer wieder Zettel wie diese aufgehängt. // Foto: Oliver Schmidt

Nun, eines hat der unbekannte Spaßvogel zumindest schon einmal geschafft: Über die mal eben umbenannte Straßen in Coburg darf jetzt geknetscht werden...

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